Von Büchern und Chai

Ratet mal, wer heute ihre Ausgabe von ‚Der Finder‘ im Postkaten hatte? Mit WIDMUNG?* Ich gestehe, mir schwoll die Brust schon ein wenig vor Stolz, was für phänomenale Leute ich so kenn.** Nach kurzem Zögern bekam es dann einen Platz in DEM Regal. DAS Regal sind die untersten beiden Regalbretter über meinem Sofa, die eigentlich von je her nur drei Autoren beinhalten: Michael Ende, Astrid Lindgren und Terry Pratchett. Quasi der Hausschrein der biblophilen Atheistin.

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Momentan sitze ich im Starbucks und tipplse vor mich hin. Wahrlich. Bevor mich jetzt irgendjemand antikapitalistisch geißelt und der scheinheiligen Kooperation mit großen Teegesöff-Verteilerketten und so bezichtigt – erstens, haben die hier Internetzugang.
Nicht zu verachten, wenn das Internet im eigenen Heim seit Tagen den Dienst völlig verweigert. Mein Ausweich-Internet im Büro ist momentan auch alles andere als flauschig, weil wir auf hausverwalterlichen Befehnicht mehr heizen dürfen. Bis die die Leitung repariert haben, weil wir sonst einen tendenziell unschönen Gastod sterben könnten und damit wär auch niemandem gedient.
Die mordlüsterne Heizung würde auch erklären, warum Jacob die letzten Tage über immer schlagartig müde geworden ist, sobald wir die Fenster zugemacht haben.

Ich: „Cool! Du bist unser Grubenkanari!“
Jacob: „Unser was?“
Ich: „Wenn du umkippst, dann will uns die Heizung töten! Wir setzen dich in einen großen Käfig und…“
Jaocb: „Aus!“

Und zweitens sitz ich drum im Starbucks, so scheinheilig, schändlich und kapitalistisch die Burschen auch sein mögen – der Chai Latte ist leider wirklich verdammt gut.

*Noch dazu einer sehr lieben Widmung.
** Alleridngs ist das jetzt das dritte Mal in wenigen Monaten, dass Leute in meiner Umgebung einen Roman herausbringen oder herausbringen werden. Irgendwo muss ich jetzt langsam mal in richtung langprosa driften, bevor mein Ego wirklich nur noch ein klebriger und nicht besonders großer Fleck am Parkett ist.

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Eine Antwort zu Von Büchern und Chai

  1. Razorback schreibt:

    Aber wo genau steht der Finder jetzt? Zwischen Momo und Bullerbü? Oder doch zwischen den Brüdern Löwenherz und Men at Arms? 😉

    Und was die Widmung betrifft – das war ja wohl das Minimum.

    Wenn Du irgendwo ein Nicht-Kapitalistisches-Cafe findest, um darin zu schreiben, lass es mich wissen. Bis dahin müssen wir mit den Wölfen heulen. Oder zumindest bei ihnen trinken.

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