Sarah war frustriert

Ich war heute wegen was frustriert. Ich kann euch leider hier nicht erzählen, warum ich frustriert war, weil „blog = irgendwie öffentlich und googlebar“ und mangelnde Diskretion gewisse Dinge noch viel frustrierender machen würde. Belassen wir es bei der Feststellung: ich war frustriert. Das Wort ‚frustriert‘ ist bei der ganzen Geschichte irgendwie entscheidend.

Also hab ich Jacob angerufen und mich bei ihm ausgesudert.

Danach war ich immer noch frustriert.

Also hab ich Razor eine Kurznachricht geschickt und mich bei ihm ausgesudert.

Danach war ich immer noch frustriert.

Also hab ich meine Mutter angerufen und mich bei ihr ausgesudert.

Und dann ist mir aufgegangen, dass die Tatsache, dass ich Leute wie Co-Autoren, Freunde und Eltern habe, bei denen ich mich aussudern kann, und dass diese Tatsache das Ärgernis, wegen dem ich frustriert war, bei weitem trumpft.

Und da war ich plötzlich höchst unfrustriert und hab mir eine Tasse Tee gemacht.

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3 Antworten zu Sarah war frustriert

  1. Razorback schreibt:

    DESWEGEN warst Du frustriert??? Beste Sarah…

    Aber vielleicht hat es auch etwas Gutes. Wenn eines Tages das Teilchen entdeckt und benannt wird, das die Wechselwirkungen zwischen den Aussagen irgendwelcher eitlen Schwachmaten und Deinem Selbstwusstsein bestimmt, bekommen wir womöglich doch noch die Große Vereinheitlichte Theorie, die das Universum erklärt.

    Bis dahin möchte ich Dich mit den Worten des weisen Harry Callahan trösten, der da sprach: „Meinungen sind wie Arschlöcher. Jedermann hat eins.“

    Und manche fühlen sich eben dazu berufen, dass ihre aller Welt zu zeigen.

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    Das Problem war nicht mein Selbstbewusstsein, dear, das solche Dinge grad noch aushält -sondern die Tatsache, dass ich mir das stundenlang lang anhören musste, in einer Zeit,in der ich auch in den Zoo hätte gehen können. 😀

  3. Razorback schreibt:

    😀 Na, wenn das alles ist, dann setze es doch kreativ um. Ich sage nur: Frank/Rainer und das schärfste Gerät auf der Party. Unter den wenigen Fans meines E-Books ist das heute schon ein moderner Klassiker. Und was wäre unser Leben ohne Figuren wie Dr. Kelso, Dr. Gablehauser oder James Lester?

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