Von Katzen und Taxifahrern

Rhea hat die OP gut überstanden, sagte die Mutter am Telefon, und muss heute Nacht noch zur Beobachtung dortbleiben. Wir sind alle, wie man sich unschwer vorstellen kann, schwerstens erleichtert. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich jetzt gut erholt – und spätestens so um 2013 herum aufhört, auf uns beleidigt zu sein, weil wir sie einfach so über Nacht bei Fremden Leuten mit Skalpellen gelassen haben.

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Sarah: „Das ist so eine Beichtstuhl-Situation. Es ist dunkel, sie können mein Gesicht nicht sehen, ich bin nur eine Stimme aus der Finsternis… no na ned erzählen einem Taxifahrer ALLES.“
Freundin: „Echt? Mir erzählen sie nie was. Was sagst du denn zu ihnen?“
Sarah : „‚Guten Abend‘.“
Freundin: „Und das funktioniert?“
Sarah(im Brustton der Verzweiflung): „Immer.“
Fünf Minuten später:
Taxifahrer: „… und dann war da das eine Mal, wie zwei Lesben versucht haben, bei mir auf der Rückbank Sex zu haben. Also, sie haben sich ausgezogen und geküsst und voll arg und ich sag schon dauernd, sie sollen aufhören und dann…“
Sarah: *seufz*

Außerdem haben mir am Weg von der Zierfischhandlung ins Büro drei verschiedene Leute Hilfe angeboten. Vielleicht hätt ich doch nicht versuchen sollen, die Lampe, den Filter, das Thermometer und zwei Rückwände gleichzeitig zu tragen. Scheine einen recht seltsamen Anblick abgegeben zu haben, an der Reaktion der Passanten gemessen. Aber gut, so lange ich jemanden amüsiere, soll’s mir recht sein.

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2 Antworten zu Von Katzen und Taxifahrern

  1. Razorback schreibt:

    Sarah, es ist lieb, dass Du versuchst, Dein heterosexuelles männliches und homosexuelles weibliches Publikum hier zu erfreuen, aber hey – die Nachricht, dass Rhea es überstanden hat und lebt und schon wieder sauer sein kann reicht völlig.

    HURRAH!!! :-)))))))))

    Und Deine Mail freut natürlich auch sehr!

    Zu beichtenden Taxifahrern erzähle ich Dir beizeiten mal eine Geschichte, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.

  2. Razorback schreibt:

    Leider habe ich mich zu früh gefreut. R.I.P.

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