Und es bleibt Diebstahl

Onkel: „Ich hab gehört, du hast dir einen e-reader gekauft? Ich dachte, du magst die nicht?“
Sarah: „Das dachte ich auch – bis ich drei Wochen hintereinander jedes Wochenende fünf Recherchewälzer von Wien nach Aschach und zurück geschleppt hab.“
Onkel: „Aber warum einen Kindle? Warum nicht Sony, die sind doch viel offener!“
Sarah: „Wofür?“
Onkel: „Na, für Raubkopien.“
Sarah: „!?!?“

Hab ich schon mal erwähnt, dass ich eine Abneigung dagegen habe, Leute zu bestehlen? Und klar, natürlich kam, wie bei einer Spieluhr, auch mein Lieblingsargument…

Onkel: „Kunst muss frei zugänglich sein.“
Sarah: „Genau – bis es keine mehr gibt.“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Und es bleibt Diebstahl

  1. Razorback schreibt:

    Ich bekenne hiermit öffentlich: Wenn mir jemals jemand seinen E-Reader zeigt und erwähnt, dass darauf eines meiner Bücher als Raubkopie ist, werde ich ihn fragen, ob das stimmt. Wenn es stimmt werde ich den E-Reader nehmen und auf dem Boden zerschmettern. Und dann werde ich grinsen und sagen: „Siehste. Du bist für Diebstahl, ich für Sachbeschädigung.“

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    Und womit wirst du das tun? Mit Recht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s