Never ask a writer what she’s doing

Vater betritt den Raum. Tochter ist über einen Stapel Bücher gebeugt.

Vater: „Was machst gerade?“
Sarah: „Ich bastel meine eigene Erbkrankheit!“
Vater: „Ach.“
Sarah: „Weil, morbus darier hat nicht getan, was es soll. Also nehm ich den grundsätzlichen Verlauf von Darier, aber mit der x-chromosomalen Vererbbarkeit von der Bluterkrankheit, in der rezessiven Variante. Und dann noch mit dem Phasenverlauf von Syphilis, weil, der Phasenverlauf von Syphilis ist toll!“

Kurze Pause. Sarah strahlt begeistert und wedelt mit den Händen.

Sarah: „Syphilis ist mein neuer bester Freund!“

Der Vater zieht es vor, den Raum zu verlassen.

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5 Antworten zu Never ask a writer what she’s doing

  1. Nici schreibt:

    Oh Gott Sarah! Das kann ich gut verstehen, ich meine das mit dem Verlassen des Zimmers.

  2. Mountfright schreibt:

    But why are the headlines in English, nowadays?

    Und ich kann die Begeisterung sehr gut verstehen. 😉

  3. Sarah Wassermair schreibt:

    @nici: Cousine, Cousine… aus Geistig-gesunde-Menschen-Sicht ist die Reaktion vielelicht vielleicht verständlich, aber aus Autorensicht ist Syphilis eine wunderbare Sache. (Also, die von fiktiven Figuren. Im realen Leben würd sich meine Begeisterung auch in grenzen halten.)

    @razor: cause I don’t speak klingon.

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