Ballspielen

Neulich trägt es sich also im schönen Aschacherland zu, dass Sarah mit ihrem Klein-Cousin im Garten Ball spielt.

Knabe: „Der Ball ist super, oder?“
Sarah: „Wahrlich.“
Knabe: „Du solltest dir auch so einen Ball kaufen. Dann kannst du in Wien auch spielen.“
Sarah: „Ach, mit meinen Fischen? Da spiel ich lieber hier mit dir.“
Er überlegt kurz und findet diesen Stand der Dinge offenbar nicht zufriedenstellend.
Knabe: „Hast du denn keinen Freund?“
Sarah: „Nö.“
Knabe: „Aber ich kenn wen, die ist fünfzehn und hat schon einen!“
Sarah: „Hab halt noch keinen getroffen, der mich genug interessiert hätt.“
Knabe: „Du solltest dir einen zulegen.“
Er verkündet das im selben Tonfall, in dem man Bekannten zur Anschaffung einer Espressomaschine rät.
Sarah: „Ach, wirklich?“
Knabe: „Ja. Zum Ballspielen.“

Mit zehn weiß man halt noch, wo die Prioritäten liegen. Ich find das erfreulich, vermute aber, dass ihm spätestens in drei oder vier Jahren einige ganz erstaunliche Aha-Momente bevorstehen.

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