Stalking

Momentan sitz ich bei mir daheim am Schreibtisch und Jacob bei sich daheim am Schreibtisch und jeder macht bei einem Buch den Feinschliff. Mit dem Ergebniss, dass wir momentan so etwa alle zehn Minuten telefonieren.

Sarah: „Langsam komm ich mir vor wie crazy stalker bitch, wenn ich dich dauernd anruf.“
Jacob: „Hm.“
Sarah: „Ernsthaft. Wenn du demnächst am Dach vom Nachbarhaus jemanden mit Fernglas sitzen siehst – ich sag nicht, dass ich das bin, aber leugnen tu ich’s auch nicht.“
Jacob: „Du meinst, wenn ich jemand vom Dach vom Nachbarhaus herunterfallen seh, oder? Du musst schon in character bleiben.“
Sarah: „Ja, aber in dem Fall ist es dann auch weniger jemand mit Fernglas, der vom Dach runterfällt, als jemand mit einem Buch, der vom Dach runterfällt, weil ich mir was zum Lesen mitgenommen hab, weil stalken fad ist.“
Jacob: „Und mit einer Tasse Tee. Und mit einer Schere*.“
Sarah: „… okay. Ich seh’s ein – ich wär als Stalker einfach ungeeignet.“
Jacob: „Komplett ungeeignet.“
Sarah: „Gut, dass wir das geklärt hätten.“

*dieser völlig ungerechtfertigte Seitenhieb bezieht sich auf eine … ahem… durchgehende Beschäftigungstherapie bei uns im Büro, bei der ich geistesabwesend mit irgendwelchen scharfen Gegenständen herumspiele und Jacob panisch aufspringt und sie mir wegnimmt, bevor ich mir damit wehtun kann. Nicht zur Nachmachung empfohlen.

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