Man arrangiert sich halt

Mein Modem hatbeschlossen, dass es mich eigentlich nicht mag und dass kurz vor einer Deadline der ideale Moment für einen kleinen Streik ist. Folglich fand ich mich heutewider jede Überzeugung in einem Starbucks wieder, der W-Lan-Verbindung wegen, auf dass der Groll die neue Fassung nicht per Morsecode bekommen muss.

Das Bestellen dort ist ja ohnehin schon legendär komplex, aber nach dem Üblichen fünf-Minuten-Ritual, in der ich Dinge wie Teesorte, Bechergröße, Milchfettgehalt, Zuckerweißheitsgrad und ähnliches klassifiziert hab, kam’s dann zu folgendem Dialog.

Verkäufer: „Und ihren Namen bräucht ich auch noch.“
Sarah: „Was?!“
Verkäufer: „Ihren Namen.“
Sarah: „Ich muss mich jetzt schon ausweisen, damit ich eine Tasse TEE bestellen kann?“
Verkäufer: „Jupp. Den schreiben wir dann auf den Becher drauf.“
Sarah: „Das wird langsam ziemlich kompliziert.“
Verkäufer (resigniert): „Ich weiß. Man kann nur damit leben oder nicht.“

Kurze Pause, in der wir beide sinnend den Becher und den Kugelschreiber daneben anschauen.

Verkäufer: „Ich hab mich dafür entschieden, damit zu leben.“
Sarah: „Ich auch.“
Verkäufer: „Was bleibt einem auch anders übrig, oder?“

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3 Antworten zu Man arrangiert sich halt

  1. Mountfright schreibt:

    Du musst aber, Beste, doch nicht Deinen wirklichen Namen angeben. 😀

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    Drauf haben wir uns dann auch geeinigt. 😀

  3. Brigitte schreibt:

    Horst.

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