Von Keksen und Katsching

Mein kleiner Bruder ist dieses Jahr zwecks Studieren nach Wien gezogen. Das erfreut mich natürlich endlos, schon mal aus Großschwesternstolz, weil er schon so groß ist… aber auch aus einem viel praktischeren Grund. Wenn man nämlich einmal arbeitstechnisch wirklich Zergrummelt ist, dann kann man dort mit einer Dose Bestechungskekse* auftauchen, sich für den Abend bei ihm und seinem Mitbewohner auf der Couch einquartieren und dort in Gesellschaft weitergrummeln. Was an der Grummelfront grundsätzlich wesentlich befriedigender ist und außerdem eine viel Höhere Wahrscheinlichkeit für Filmabende mit angemessen viel Bumm!, Bäng! und Katsching! aufweißt.

*Sarah: „Michi, ist heut Abend wer bei euch daheim?“
Michi: „Äh… ja, wieso?“
Sarah: „Weil ich frustriert bin. Und mich irgendwie hab abreagieren müssen. Und drum hab ich Kekse gemacht. Und die muss ich jetzt wieder loswerden. Weil, wenn ich das nicht tu, dann hab ich hundertfünfzig Kilo, bis das Projekt abgedreht ist. Also, willst du Kekse?“
Michi (gibt die einzige Antwort, die einem in so einem Fall aus brüderlicher Loyalität noch bleibt): „Klar.“

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