Der Marquis von Ö

Okay, ohne MEINEN Laptop, aber nicht ohne den Laptop meines Bruders, folglich Internetzugang. Daher kann ich euch berichten, dass es in Budapest ein Restaurant namens „Marquis de Salad“ gibt. Ich war noch nicht dort und hab den Namen nur aus dem Reiseführer, aber das allein reicht, um bei mir sehr seltsame sadistisch-gemüsige Fantasien auszulösen, bei denen Peitschbohnen und Beißbergsalat eine Rolle spielen. Und wenn ich in diesem Leben jemals wieder Zeit hab, dann werd ich wahrscheinlich nicht umhinkommen, unter Pseudonym einen Hardcore-Porno namens „Die 100 Dressings von Sodom“ zu schreiben.

Und außerdem gibt es im Ungarischen irgendwie kaum ein Satz, der ohne mindestens sieben ‚Ö’s auskommt. Ich find ja auch, dass es etwas sehr ehrenwertes hat, sich für einen Umlaut zu entscheiden und dem dann Treu zu sein bis in den Tod – aber ein bisschen ein Fötisch ist es schon.

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2 Antworten zu Der Marquis von Ö

  1. Brigitte schreibt:

    „Justine oder vom Missgeschick der Rohkost“ vs. „Juliette oder die Vorzüge des Salats mit urviel Joghurtdressing. Und Croutons.“

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