Litte Drummer Boy on Arsenic

Kaffeehäuser wurden ja ganz offensichtlich mit dem dezidierten Ziel erfunden, wirrhirnigen Schreiberlingen einen Platz zu geben, wo sie vor den Versuchungen der eigenen vier Wände (z.B. Bücher, Bett, Dvds, Bett, Badewanne, Bett*) entfliehen können, um konzentriert zu arbeiten. Meistens funktioniert das ja auch ganz hervorragend, ich muss allerdings gestehen… es ist momentan ein winziges bisschen schwer, sich wirklich auf den finalen Abschlussmonolog eines sadistisch-narzisstischen Giftmörders zu konzentrieren**, während im Hintergrund beschwingte Weihnachtsmusik dudelt. Nichts gegen Arsen*** im Christstollen, aber irgendwo gibt es ja dann doch Grenzen.

*und ja, ich bin nicht wirklich ausgeschlafen. Wie kommt ihr drauf?
** Der in meinem Kopf ausschaut wie Javier Bardem mit Perücke. Fragt nicht.
*** Nicht, dass meine Giftmörder mit Arsen morden – vieeeel zu antiquiert. Arsen ist dermaßen altmodisch, dass sogar gebrechliche neunundneunzigjährige Gattenmörderinnen davon murksenderweise die Finger lasen würden, aus Angst, was die Nachbarinnen über ihr fehlendes toxikoloigsches Stilgefühl sagen könnten.

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