Neujahr

Der allererste Eindruck des neuen Jahres heute Morgen bestand daraus, dass ich aus dem Bett gekrochen bin und festgestellt hab, dass jemand anderer die Wohnung aufgeräumt hat. Mein Anteil daran, das Post-Silvesterfeier-Chaos in meiner Wohnung zu beseitigen, bestand zum größten Teil daraus, die Reste der Käseplatte in den Kühlschrank zu stellen. Dringedes Memo an mich: Eva und Jan dazu bringen, dass sie öfter auf meinem Sofa übernachten.

2012 war… anstrengend. Und glorios. Und seltsam. Und anstrengend. Und angefüllt mit hinreißenden Leuten. (Okay, ein paar Deppen waren auch dabei. Und ein paar, die ich gerne defenestrieren* würd). Aber insgesamt: ein gutes Jahr.

7x 45 Minuten Janus

1x 45 Minuten Soko (und eine Folge leicht überarbeiten, die wir schon 2011 geschrieben haben)

1x Libretto für ein Kindermusical

1x Facebookseite für den Film eines Freundes betreut

1x Illustrationen für ein Heimatkundelehrbuch

1x Umgezug mit zwei Aquarien. Liebe die neue Wohnung nach wie vor mit Innbrunst, schon mal, weil man darin Silvesterfeiern machen kann

1x im hohen Norden gewesen, Razor besucht (merke wohl: nicht oft genug)

?x Filmsehabende mit den Entchen, bei denen wir dann doch keine Sekunde Film geschaut haben, weil viel zu sehr mit Tratschen beschäftigt

?x mal (aber öfter als im letzten Jahr) von Brigitte einen Anruf bekommen, dass sie in Wien ist. Daraufhin ins nächste Kaffeehaus gestürzt.

1x einen mittelgroßen Aufruhr in einen budapester Spa verursacht, weil Blutspur. Dass ich mir in Wirklichkeit nur die Zehen angehaut hatte, hat dem graphischen Effekt anscheinend keinen Abbruch getan

0x eine Katze zu Grabe getragen (wichtig, das – nach Rhea und Hexle in den vergangenen beiden Novembern war Ramses heuer unter Dauerbeobachtung und ich bin jedes Mal fast panisch geworden, wenn er auch nur geniest hat. Ihn hat das sehr irritiert, dass Frauchchen drauf besteht, ihm alle fünf Minuten den Puls zu messen, aber was soll’s. Der Kater ist wohlauf und ich bin glücklich.)

Und dann noch einen ziemlichen Haufen mehr, unter anderem 1x Henry-VIII -and-His-Wifes-Paperdolls** geschenkt bekommen und 1x Dr-Who-Devotionalien mit unserer Redakteurin gedealt***, aber wenn ich jetzt die vollständige Liste aufzähle, dann bin ich die nächsten zwei Stunden beschäftigt.

Stattdessen entlasse ich euch hiermit mit dem Wissen ins neue Jahr, dass wir gestern dem Roboter einen Partyhut augesetzt haben. Er hat es mit Fassung getragen.

Möge euer 2013 ein Gutes sein. Möge es Freundlichkeit enthalten, und seltsame Ideen und haltlose Gelächter und so feste Umarmungen, dass euch danach die Rippen wehtun – und mindestens ein Ding, mit dem ihr nie gerechnet hätte, das euch aber glücklich macht.

S.

*das ist ein Angeberwort für ‚aus dem Fenster werfen‘. Ich find’s toll.)
**was allein schon ausreichen würde, um zu beweisen, dass ich die besten Freunde des Planetens habe
***und die beste Arbeitgeberin des Planeten auch

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5 Antworten zu Neujahr

  1. Jürgen schreibt:

    Du hast ein KINDERmusical geschrieben? Ist mir neu …

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    Naja… es kommen Kinder drin vor. Und es sterben nur qaaanz wenige Leut. Also quasi Kinderdings.

  3. Jürgen schreibt:

    Es kommt genau ein Kind vor (wie in Elisbeth); in „Mozart!“ sind es zwei.

  4. Sarah Wassermair schreibt:

    Good point. Kann ich das Teil als Kinderhältiges Musical deklarieren?

  5. Jürgen schreibt:

    Diese Wortschöpfung zergeht auf der Zunge! Rein phonetisch.

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