Drei Großartigkeiten des Tages…

… die ich heute auf wikipedia entdeckt hab, weil ich viel zu viel Zeit dort verbringe, anstatt wie ein seriöser Mensch zu schreiben. Dafür hab ich aber auch eine Seite Prosa geschrieben und war sechs Kilometer laufen und hab Madeleine-Teig für meine Frühstücksgästin morgen früh gemacht, also hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen.

1.Cymothoa exigua, auch genannt die ‚Zungefressende Laus‘, hat einen der seltsamsten Jobs, von denen ich je gehört hab. Zuerst kriecht sie einem Fisch ins Maul und zapft seine Zunge so lange an, bis diese aus Blutmangel abstirbt. Danach haut die Laus aber nicht einfach ab, sondern klammert sich an den Zungenstumpf – und ersetzt dem Fisch das verlorene Organ. Der hat jetzt zwar keine Zunge mehr, sondern einen zungenförmigen Parasit, was ihm jedoch nicht weiter zu schaden scheint.
http://en.wikipedia.org/wiki/Cymothoa_exigua

2. Bundling ist ein volkstümlicher Brauch aus dem Nordosten der USA, der auf der Annahme beruht, dass ein junges, unverheiratetes Paar problemlos die ganze nacht Nebeneinander liegen und ’nur reden‘ kann. Nachdem diese Annahme sich ziemlich schnell als ziemlich weltfremd herausgestellt hat, haben die Eltern sich angewöhnt, das Paar in ihre Schlafsäcke einzunähen und erst am nächsten Tag zu befreien. Wer allerdings auch nur die geringste Ahnung von der menschliche Natur hat, wird sich denken können, dass das auch nichts gebracht hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundling

3. Es gibt Koboldhaie. Und Koboldhaie sind toll, weil sie so ausschauen, als wären sie grad für eine Tschickpause aus einem Jim-Hemson-Film entfleucht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Koboldhai

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Drei Großartigkeiten des Tages…

  1. Brigitte schreibt:

    1 wäh. Alptraumfutter in großen Säcken. Also, sicher sehr spannende Alpträume und es würden einem hundert Geschichten dazu einfallen. Aber auch wähwähwähwäh! Allein die Vorstellung dieses Gefühls, wenn dir was von unten her die Zunge anfrisst….. WÄH!
    2 Ah. Fetischfutter. Damit kann ich umgehen, emotional. Muss man mögen. Gibt Leut, die machen sowas mit Frischhaltefolie. Verhütet wahrscheinlich auch besser.
    3 Süß. Will einen mit Zigarrette.

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    1. Auf der einen Seite – ja, wäh von unsäglicher wähheit. Auf der anderen… das ist der einzige mir bekannte Parasit, der dem Wirt zwar schadet, daraufhin den Schaden aber ersetzt. Irgendwie… faszinierend. Auf der anderen Seite hofft man doch zutiefst für den betreffenden Fisch, dass es mit Fischintelligenz nicht so weit her ist und er nicht zu sehr über die ganze Sache nachdenken müss. Und… okay, du hast Recht. Jetzt, wo ich drüber nachgrüble, ist es doch primär wähwähWÄH.

    2. Außerdem: völlig neue Definition von Sackhüpfen, oder?

    3. Sobald ich einen seh, werd ich ihm eine Nikotinsucht anhängen, nur für dich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.