Von Schnee und Brot

Schiurlaub mit der geliebten Familie in Vorarlber. Wobei sich das ‚Schi‘ im Schiurlaub bisher in Grenzen hält, weil der Wetterbericht heute mit erstaunlich minussigen Minusgraden am Berg droht und wir beschlossen haben, dass wir heute aussetzen und stattdessen gröberer Faulheit fröhnen. (Dafür war’s gestern ganz hinreißend, mit pudrigem Schnee und Sonnenschein – und einem eklatanten Mangel an Volksschulgruppen, die die normalerweise die Piste großflächig von Links nach Rechts queren und einen nötigen, sich zwischen Bremsen und Infantizid zu entscheiden.)

Neben wunderbaren Pisten bietet Vorarlberg noch etwas, nämlich eine recht eigenwillige Bäckerskultur, die sich in schmackhaftem, aber ausgesprochen bröselösem Brot manifestiert. Brot, mit dem der Vater aus oberösterreichischer Schule und Zucht nur bedingt umzugehen weiß.

Vater: *sägsägsäg*
Brot: *bröselt aus Protest*
Tochter: *wendet ihr Gesicht grauenerfüllt ab*
Mutter: „Wir wenden die Gesichter grauenerfüllt ab.“
Vater: „Wieso? Geht doch!“
Tochter: *beäugt Bröselhaufen, der Brotscheibe sein soll*
Tochter: „Wenn du Butter drauf schmieren willst, brauchst du vorher Klebeband.“
Sohn: „Gesteh’s dir ein – das Brot entspricht einfach nicht deinem Kulturkreis.“
Mutter: „Du musst sägen.“
Vater: „Ich säge doch!“
Sohn: „Ja, aber der in-mehrere-Richtungen-Gleichzeitig-Part ist da das Problem.“

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