Hirn hat Ansprüche

Sarah: „Hiiiirn?“
Hirn: „Ja?“
Sarah: „Können wir ausnahmsweise was Normales träumen? Irgendwas Harmloses, Nettes?“
Das Hirn wirkt verdutzt.
Hirn: „Warum DAS denn?“
Sarah: „Naja, ich würd gerne einmal aufwachen und nicht eine Viertelstunde damit vebringen, mich wieder zu beruhigen.“
Hirn: „Aber das wär doch fad!“
Sarah: „Komm schon – ein einziges Mal!“
Hirn: „Pfft… was schlägst du denn vor?“
Sarah: „Naja, was Nettes halt! Fünfzig Flauschige Kätzchen oder so!“
Das Hirn ist mit einem Mal interessiert.
Hirn: „Fünfzig Flauschige Kätzchen?“
Sarah: „Ja!“
Hirn: „Okay, machen wir!“
Sarah: „Cool. Danke, du bist ein-“
Hirn: „Und dann bekämpfen sie sich bis zum Tode! Und nur eines darf überleben!“
Sarah: „WAS?!“
Hirn: „Wie Hunger-Games, nur flauschiger!“
Sarah: „WIE?!“
Hirn: „Das wird lustig!“

Das hat das Hirn dann heute auch durchgezogen, mit dem Ergebnis, dass ich wieder mal nach dem Aufstehen eine halbe Stunde dagesessen bin, leise in eine Tasse Tee geflucht und drauf gewartet hab, bis sich mein Puls beruhigt hat.

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2 Antworten zu Hirn hat Ansprüche

  1. Mountfright schreibt:

    Mein Hirn war heute Nacht dagegen wirklich nett zu mir. Kostprobe (non fiction)?

    Du kämpfst Dich durch einen laborartigen Gebäudekomplex, hinter jeder Tür ein neuer Gang und die meisten Gänge voll mit verstümmelten, blutigen Gestalten mit sehr mechanischen Folterwerkzeugen, die sie wahlweise schwingen oder mit/in denen sie irgendwie verwachsen sind. Mein Gehirn griff hier auf eine geschmackvolles Potpurri der schönsten Ideen aus Resident Evil (Spiele), Silent Hill (Spiele und Film) und Hellraiser (Geschichten und Filme) zurück und ließ sich auch zu ganz neuen Kreationen inspirieren. Diese Figuren sprechen nichts außer dem Wort „Leiden!“, gerne gebrüllt oder gestöhnt. Sie sind aber relativ einfach zu umlaufen oder von ihrem Leiden zu erlösen.

    Während Du also versuchst, diesen Gestalten auszuweichen oder sie, vornehmlich mittels ihrer eigenen Folterwerkzeuge, unschädlich zu machen, beherrscht vor allem ein Problem Deinen Verstand: Als Du vorhin die Frau hinter dem Ausgabetisch der Waffenkammer bezahlt hast, hat sie Dir da den richtigen Geldbetrag rausgegeben, oder nicht? Zumal Du die neuen Kampfstiefel ja nicht benutzen kannst, weil sie drücken.

    Endlich hast Du es geschafft, Dich aus dem Alptraumkellerlabor zu befreien – nur um zu sehen, dass oben die Monster auch ausgebrochen sind. Das macht Dir aber nun gar keine Sorgen, denn Du weißt ja nun, wie leicht man sie ausschalten kann. Und DICH kann zumindest niemand verantwortlich machen, denn die Schuld trägt natürlich Harris, der Trottel, der mit dieser idiotischen Aktion Walter bestrafen wollte.

    Dann ist ja alles gut. 😀

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    Ach, solange Harris schuld ist, ist es doch egal. Wirklich.

    Dafür hab ich letzthin von meiner eigenen Hinrichtung geträumt, die so schon stressig genug war – aber noch stressiger dadurch wurde, dass ich dringend noch schnell mein Testament ändern wollte, weil ich was vergessen hatte. Aber der Computer lädt und lädt und lädt einfach nicht die blöde Datei und stürzt alle zwei Minuten ab. Und handschriftlich geht auch nicht, denn alle verfügbaren Filzsstifte sind ausgetrocknet. Ich versuch dann, mir vom Henker einen Kuli auszuborgen, aber der findet das a) doof und b) dass ich das alles gefälligst hätte vorher regeln können.

    Wo er natürlich recht hat.

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