Der Kater befindetet sich wohl, auch, wenn er es offensichtlich auf den Titel ‚verärgertstes Katzentier des Universums‘ abgesehen hat. Dass er jetzt drei Wochen nicht nach draußen darf, während ihm jedes einzelne Hormon in seinem kleinen Katerhirnchen erklärt, dass es dort gröbere Mengen rolliger Damen gibt… nun, sagen wir mal, das ist seiner Laune auch nicht grad zuträglich.

In other news: die ersten zwei Stunden des Tages mit einem recht sinnlosen Trip in die Stadtbibliothek verbracht, weil ich dort anhand des Covers festgestellt hab, dass sich das gesuchte Buch eh schon im Besitz meines Vaters befindet. Selber schuld, wenn ich nicht vorher anruf.
Das hat mich aber nur minder gegrämt, vor allem, weil der Rest der heutigen Recherchetätigkeit höchst angenehm war. Dazu hab ich nämliche einfach einen Stapel Bücher und eine Thermoskanne mit ausgezeichnetem Darjeeling geschnappt und mich dergestalt ausgerüstet im Lichtensteinpark zwischen die Gänseblümchen gelegt. Sonnenschein, Tee und Fachartikel über psychogene Todesfälle sind eine erstaunlich vergnügliche Mischung, kann ich berichten.

Und weil ich heute so viel gelernt hab und Gefahr laufe, zu clever zu werden*, geh ich jetzt mit Mother Duck ins Kino: „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“. Das sollte der drohenden Verschlauung angemessen Einhalt gebieten.

*in Österreich erfahrungsgemäß nie eine gute Idee

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2 Antworten zu

  1. Pat Lind schreibt:

    viel spaß dabei…and dont eat the fucking candy! 🙂

    • Sarah Wassermair schreibt:

      Ja… der war wirklich überaschend Unterhaltsam, weil er sich wirklich keine Sekunde lang Ernst genommen hat. Und weil sie echt keinen Zweifel dran gelassen haben, dass die Rothaarige zwar im Teich anfallen kann, aber dass das main love interest trotzdem immer die… ahem… andere Frau sein wird. Und ich mochte den Troll.

      Das einzige, was mich ein verärgert hat, war die Gleichsetzung Schön=Lieb und Hässlich=Böse, aber gut… ich sympatisiere nun einmal traditionellerweise mit den Hexen. Hätt ja zu gern ihre Seite der Story gehört, weil so ganz primär wenig verwerfliches am Wunsch ist, nicht dauernd auf Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Also, find ich halt.

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