Von einer weggeschwommenen Brille

Die Funkstille, oh Freude, kam mitnichten damit, dass ihr mir plötzlich nicht mehr am Herzen liegt, sondern mit der Internetverbindung in Öberösterreich, wo ich das Wochenende verbracht habe. Bevor da die Admin-Seite meines Blogs lädt, laufe ich ernsthaft Gefahr, an dehydration zu sterben, zu mumifizieren und dereinst von einem Team Archäologen gefunden zu werden, die sich wundern, warum Özi 2.0 sich vor ihrem Tod jedes Haar einzeln ausgerauft hat.

Sonst wenig neues von der Front, abgesehen davon vielleicht, dass es vor vielen Jahren eine WIRKLICH gute Idee war, auf einem Hügel zu siedeln. Aschach als Donaugemeinde hat vom Hochwasser einiges abbekommen – 2002 war harmlos im Vergleich, 1954 die letzte ernsthafte Konkurrenz. Der gesamte Ortsgehend war tagelang lahmgelegt und auf den Feldern in der Umgebung liegt jetzt teilweise ein Meter Schlamm. Plus, ich muss neue Brillengläser bestellen, weil ich die alten neuen noch nicht vom Optiker abgeholt hatte und sie jetzt davongeschwommen sind. Was allerdings ein absolutes Luxusproblem ist, im Vergleich zum Ärger, den der nicht-hügelsiedelige Teil von Aschach grad hat. Insofern kann die Donau die Brille gerne haben, vielleicht schaut sie dann in Zukunft ein bisschen genauer, wo sie so hinschwemmt.

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Eine Antwort zu Von einer weggeschwommenen Brille

  1. miss_polkadot schreibt:

    Das mit dem Hügel kann ich unterschreiben. Meine Mama wohnt in Kritzendorf – glücklicherweise auch am Hügel, weil die Leute in der Strandbadsiedlung sind allesamt geschwommen. Wobei ich anmerken muss, dass mein Mitleid für Leute die in einem Hochwassergebiet die (aus gutem Grund vorgeschriebenen) Stelzenhäuser unten zubauen um noch mehr Räume zu bekommen und dann – no na – unter Wasser stehen, sich ernsthaft in Grenzen hält.
    Die regelmäßigen Bahnfahrten an der Donau entlang waren aber schon spannend, viel hätt‘ nimmer gefehlt und aus der Franz-Josefs-Bahn wäre wohl die Franz-Josefs-lokomotivgetriebene-Schiffahrtsversuchsgesellschaft geworden.

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