Von Whisky, Fasanen und russischem James Bond

Euer Schreiberling befindet sich mittlerweile irgendwo im Spey-Gebiet, der schottischen Whiskyregion mit der größten Distillendichte überhaupt. Das liegt zum einen am Fluss Spey, zum anderen aber vor allem daran, dass es hier immer schon ziemlich viele Distillen gab – und folglich eine große Menge an Leuten, die nicht begeistert waren, als die Engländer hier Alkoholsteuern einheben wollten. Der Tenor dürfte in etwa „Ihr könnt schon kommen… aber dann habt ihr ein Problem mit uns ALLEN!“ gewesen sein.
Die Engländer verzichteten, folglich: mehr Whisky als sonst irgendwo auf der gesamten Insel.

Hatte heute einen hinreißenden Tag, der mit einem Schottischen Frühstück begann (Blutwurst um die Uhrzeit hat etwas… atavistisches, to say at least) und weiterging mit einem hübschen kleinen Waldlauf im Angharad Forest. Wenn ihr euch einen verwunschenen Wald vorstellt, dann bitte diesen: knorrige alte Bäume, dichter Farn, gefühlt auf jedem zweiten Ast ein Vogel. Der Geruch von Harz und Grün und Erde, dass es einem das Herz hebt.
Danach habe ich mit der mit der geschätzten Familie an einem ganz Tasting in der Destille Strathisla teilgenommen, geführt von einem fröhlichen Kerl mit portugiesischem Englisch und offensichtlicher Begeisterung für seinen Job.
(„Why bring’s a guy from Portugal to Scotland?“ – „Well, I followed the two great incentives of live – love and whisky.“ – „Fair enough.“)
Dort gab es unter anderem einen wirklich feinen Scapa, zu dem ich eine sentimentale Beziehung hab, und einen siebzehnjährigen aus der aufgelassenen Destille Glenugie. Drum werd ich diesen Beitrag heute auch recht kurz halten, weil ich mir meiner Grammatik nicht mehr sooo sicher bin. Ihr habt doch nicht wirklich von your’s truly erwartet, dass sie ein Glas von etwas stehen lässt, dass bald nicht mehr existiert? Ja, bin ich denn aus Stein? Eben.

Statt ausführlicherer Berichterstattung also hier, quasi als Trostpreis, ein Youtubevideo von einem russischen Militärchor, der Skyfall singt. Ja, das gibt es.

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Eine Antwort zu Von Whisky, Fasanen und russischem James Bond

  1. Brigitte schreibt:

    Hm.

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