Von Katzen und Bleistiften

Nachdem ich nun einmal ein schwacher Mensch bin und der dritte November noch ewig entfernt, bin ich heute Abend wieder mal zur Züchterin nach Wiener Neustadt gependelt, um meinen Kater zu besuchen. Der hat sich in den letzten Wochen hauptsächlich damit beschäftigt, zu wachsen – ich besitze mit einem mal um ein Drittel mehr Maine Coon als davor. Wenn er so weitermacht, löst er bei seiner Ankunft als in Aschach eine Massenpanik aus.

Wenn ich vor dem Besuch noch nicht verliebt war, dann bin ich es spätestens jetzt. Nicht nur in mein Katerchen im Besonderen, sondern auch in die Rasse im Allgemeinen. Ich habe heute anderthalb Stunden lang mit zehn gigantischen, enthusiastischen Katzen gespielt – eigentlich müssten meine Hände und Unterarme aussehen, als hätte ich in einen Häcksler gegriffen. Aber stattdessen ist da nicht ein Kratzer. Das einzige Problem war, dass sie komplett von meinen Bleistiften fasziniert waren und sogar versucht haben, sie aus meiner Handtasche zu klauen. Wir haben die Vermutung angestellt, dass die Rasse nicht nur zu großer Sanftheit, sondern auch zu literarischen Ambitionen neigt – was sie mir noch sympathischer macht als ohnehin schon.

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