Von offenen Türen und katerlichen Ritualen

Nach Wien heimgekommen, um einen Zettel von der Polizei auf der Kommode vorzufinden: „Ihre Wohnungstür stand offen. Bitte setzten Sie sich mit uns in Kontakt, ob etwas gestohlen wurde.“
Soweit ich sehen konnte, ist noch alles da, was da sein sollte, das Schloss ist unbeschadet und genaues Verhör der Guppys ergab auch keinen Aufschluss auf das Geschehen. Also vermute ich, dass ich einfach die Tür offen stehen hab lassen und ein besorgter Nachbar die Polizei gerufen hat. Letzteres ist sehr nett von ihm/ihr, ersteres ist ein wenig verblüffend, weil ich eigentlich eine von den Paranoikern bin, die im Gang noch dreimal umdrehen, um zu schauen, ob sie die Tür auch wirklich zugemacht haben. Seltsam, seltsam.

In other news: Schlomo* hat einen weiteren wichtigen Meilenstein auf seinem Weg zur Weltherrschaft hinter sich gebracht. Er weiß jetzt nämlich, dass seine Untertanen komplett willenlos sind, wenn er er folgendes Ritual vollführt:

a) Man nehme sein Lieblingsspielzeug
b) Man tapse damit im Maul bis zu einem Untertan
c) Man lege den Kopf schief
d) Man schaue den Untertan aus goldenen Kulleraugen an und mache: „Gruuuuu?“
e) Der Untertan wird daraufhin alles stehen und liegen lassen und so lange mit einem spielen, wie es Schlomo, dem Herr über Licht und Schatten und die besonders staubigen Stellen ganz hinten unterm Küchenschrank, beliebt

Man vergleiche dazu auch die Abbildungen 1-4, die da den vorläufigen Titel tragen: „Nachmittag im November, Schreiberling sollte eigentlich schreiben, schreibt aber nicht, weil Schlomo andere Pläne hat“

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*nein, das ist NICHT sein offizieller Name, aber irgendwie müssen wir ihn ja nennen, bis uns was ordentliches einfällt, und er hat tatsächlich gewisse schlomoeske Züge

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6 Antworten zu Von offenen Türen und katerlichen Ritualen

  1. Mother Duck schreibt:

    Mein Gott der ist aber auch zu entzückend!

  2. Leonardo schreibt:

    Mein Gott, ist die entzückend!

  3. Leonardo schreibt:

    Er meint!

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