Der Luxus des guten Gesprächs

Gestern eine kleine impromptu-Abendgesellschaft veranstaltet, die eigentlich nur als Gegeneinladung an Eli und Maria begann, nach dem die neulich mit Risotto aufgekocht haben. Aber der Vorteil an einer größeren Wohnung ist eben, dass man mehrmals hintereinander zu verschiedenen Leuten den Satz: „Hey, wo ich grad mit dir rede… ist dir heut Abend fad?“, sagen kann, im sicheren Wissen, dass man irgendwie schon alle unterbringen wird. Meine neue Definition von Luxus, glaub ich: erstens den Platz, um Gäste einzuladen, und zweitens den Besitz von genug interessanten Freunden, deren Einladung sich überhaupt erst lohnt.

Weil’s halt nichts Besseres gibt als ein nettes Gläschen Wein und Tischgespräche über giftige Weintrauben, beinahe-erschlagene Hexen von Oz und die privatesten Teile eines Tapirs.

(Wen das ganze Ausmaß unserer Dekadenz interessiert: Hühnchen-Aubergingen-Tajine auf Safrancouscous mit gemischtem Salat und danach Mangomousse-Blätterteigtürmchen auf Mangospiegel und Granatapfelkernen. Zum Hauptgang gabs einen trockenen Muskateller, zum Dessert einen altersweisen Portwein. Abgeschlossen haben wir dann mit einer Verkostung vom 21-jährigen Bunnahabhain, den einer meiner Brüder mir zum Geburtstag geschenkt hat.)

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2 Antworten zu Der Luxus des guten Gesprächs

  1. dr. gruselglatz schreibt:

    Was für ein Muskateller wars denn?

  2. Sarah Wassermair schreibt:

    Ha, ertappt – irgendein Niederösterreichischer, glaub ich, aber weiter weiß ich schon nimmer. Ich Gestehe: beim Wein bin ich hochgradig oberflächlich und komm kenntnismäßig maximal bis zur Rebsorte. Alles weitere entscheidet sich danach, wie hübsch das Etikett ist. (Es kommt ja noch schlimmer, weil mir durchaus schon vorgeworfen worden ist, dass meine Vorliebe für Muskateller nur daher kommt, weil ich das Wort so gerne sage. Könnt was dran sein, es kling einfach wirklich sehr, sehr hübsch: Muska-teller, Mu-ska-teller, Muska-teeeee-ller…)

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