Von Träumen und Pumpen

Wo wir neulich schon bei Alpträumen waren… ich glaube, mein Unterbewusstsein ist gerade ein kleines bisschen frustriert. Es gibt momentan in meinem Leben nichts – aber absolut gar nichts – was mich stressen könnte. Das Wetter wird wärmer, die Auftragslage ist gut, aber nicht erdrückend und meine wichtigsten Freundschaften sind stabiler denn je. Im Garten blüht es, der Kater wächst und wächst* und ich hab endlich herausgefunden, wie eine bestimmte Szene funktioniert, an der ich seit Jahren tüftle.

Mit einem Wort: es könnte besser nicht sein. Was für mein Unterbewusstsein wiederum eine echter Stressfaktor ist, weil es einer heiligsten aller Aufgaben – der gepflegten Panik – nun einfach nicht und nicht nachkommen kann. Jetzt sitzt es also den ganzen Tag da, dreht Däumchen und fühlt sich fürchterlich unnütz, was es dann Nachts natürlich irgendwie kompensieren muss. Das hat in den letzten Woche zu einer Reihe von zunehmend absurden Alpträumen geführt hat. Am Anfang war das ja noch ganz lustig, mit der mitten-in-der-Nacht-Aufwacherei und der Im-Morgengrauen-nach-dem-Handy-tasten-und-einen-Testanruf-machen-um-sicherzugehen-dass-das-totgeträumte-Familienmitglied-noch-unter-den-Lebenden-weilt-Nummer… langsam wird’s allerdings einfach nur noch lächerlich. Aus den letzten beiden bin ich einfach nur noch aufgewacht, hab die Decke angestarrt und das Unterbewusstsein laut gefragt: „Ernsthaft jetzt? ERNSTHAFT? Wie fad ist dir eigentlich?“

Antwort ist noch ausständig.

In other news:
Meine Aquariumspumpe hat heute den Geist (und die Dichtung) aufgegeben, was ganz hervorragend ist – das Ding zu ersetzen hat mich mindestens zwei Stunden Lebenszeit und eine erstaunliche Menge an Geld gekostet. Bin aber trotzdem für das Timing dankbar, denn ab Morgen bin ich wahrscheinlich mehrere Tage in OÖ, wenn das Teil da verstorben wäre, dann hätte es wahrscheinlich das gesamte Wohnzimmer unter Wasser gesetzt – und die Fische hätten sehr, sehr schnell auf Lungenatmung umstellen müssen. Insofern: kleine Gnaden und so.

*vorgestern hat er herausgefunden, wie man Türen öffnet. das könnte zu… Komplikationen führen.

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