Was ein gewisser Drehbuchling heute getan hat

1 Telefonat mit Literar Mechana geführt (Was mich jedes Mal vollkommen nervös macht, weil die dort so DERMASSEN freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit sind und zu nichts anderem zu existieren scheinen, als mir regelmäßig Geld zu schicken. Ich bin Wienerin und österreichisch-katholisch Erzogen: ich WEISS, dass da irgendwo ein Haken sein muss.)

2 Geschäfts-e-mails geschrieben. An einer fünf Stunden lang herumgebastelt, an der anderen etwa dreißig Sekunden. Ja, ich weiß.

1,5 Seiten vom diesjährigen Adventkalender für das kindliche Kleinvolk und das kindische Großvolk geschrieben. Darunter eine längere Passage darüber, wie schwer es ist, einem Balrog Windeln anzuziehen.

30 Seiten von Razors neuem Roman gegengelesen. Ja, ich weiß jetzt, wer stirbt und wer nicht. Und ihr habt keine Ahnung. MUHAHAHAAARRR! (Ich hoffe, euch ist aufgefallen, wie viel melodischer dieses böse Lachen im Vergleich zu meinen bisherigen bösen Lachern war. Könnte daran liegen, das Jacob und ich neulich am Telefon das zweistimmige Böse lachen geübt haben, nur, falls wir es irgendwann mal in einem drehbuchtechnischen Zusammenhang ganz dringend brauchen. Da will man dann vorbereitet sein.)

5 Gläser viel zu saures Powidl (weil glorios miserabler Zwetschgenjahrgang) wieder dekantiert und mit Zwiebeln, Knoblauch, diversen Gewürzen und einem Sack Pfirsichen bekannt gemacht. Die daraus resultierenden…

7 Gläser Zwetschgen-Pfirsich-Chutney scheinen wesentlich glücklicher im Leben zu stehen als ihre marmeladigen Ahnen. Wahrscheinlich komponieren sie jetzt schon mehrstimmige sakrale Hymnen, mit der sie ihrer Schöpfergottheit für die Errettung aus dem Powidltum danken.

1 Kuvert nicht erhalten. Werde der Sache morgen nachgehen und euch dann bei Gelegenheit die durchaus amüsante Geschichte erzählen, WARUM ich heute eigentlich ein Kuvert hätte kriegen sollen. Sie involviert mich, einen beinahe verpassten Zug, vierzig Theatertickets und eine Tasse Tee.

1 gloriose Lifeübertragung von Stephen Fry im Hayden angeschaut, der unter anderem über sein neues Buch, Oscar Wilde, den Fernseher der Queen Mum und österreichische Seilbahnen gesprochen hat. Ein Ding von großer Schönheit.

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