Von einem schnurrenden Mangel

Wir erreichen den Punkt, wo ich anfange, fremden Katzen auf der Straße sehnsüchtig hinterherzuschauen; wo ich aus rein rekreationalen Gründen Bücher über die genetischen Besonderheiten der modernen Hauskatze versus felix silvestris lese; wo ich dem Internet seinen Fetisch für Kätzchenbilder nicht mehr ganz so übel nehme, weil ich mir so wenigstens unverfänglichen einen kleinen Schuss holen kann, wenn der Entzug zu groß wird; wo ich übergangslos Gespräche mit Feststellung wie: „Wusstet ihr, dass rote Katzen in den Gegenden am verbreitetsten sind, die die Wikinger besonders gerne ausgeraubt haben? Man glaubt drum, dass das vermutlich ihre Lieblingsfarbe für Schiffskatzen war!“ eröffne.

Wahrlich, es hilft kein Leugnen, es gibt kein Drumherum: es herrscht ein gröberer ein feliner Notstand in meiner Seele. Und ja, ich habe den Züchtern von Schlomo schon eine mail geschrieben und drum gebeten, beim nächsten Wurf auf der Stelle verständigt zu werden.

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