Mad Max: Fury Road

Habe gestern ‚Mad Max: Fury Road‘ gesehen und stehe immer noch unter Schock. Nicht eine interessante Frauenfigur mit eigener Agenda. Nicht zwei. Nicht drei. Sondern… Gott, wenn ich richtig gezählt hab, waren das am Ende zwölf? Dreizehn? Irgendwas um den Dreh herum?

Und nicht nur junge, schöne Fetisch-Kriegerinnen, die in High Heels gegen Monster Kämpfen (Sucker Punch, I’m looking at you), sondern Frauen aus allen Altersgruppen, mit verschiedenen gesellschaftlichen Hintergründen, bis hin zu einer Gang schwer bewaffneter Motorrad-Großmütter. Und die weibliche Hauptfigur, deren Wille die gesamte Story treibt? Kahlgeschorener Schädel und ein fehlender Arm und mehr Charakterisierung in einem einzelnen Blick, als sie in einem normalen Actionfilm in zwei Stunden kriegen würde.

Oh, und ihre Beziehung mit dem männlichen lead? Nüsse Liebesgeschichte, sondern der sich langsam entwickelnde Respekt zwischen zwei Kriegern, weil eine weibliche Figur tatsächlich noch zu was anderem gut ist, als am Ende vom Held gevögelt zu werden. Nach dem finale verabschieden sich Mad Max und Imperator Furiosa mit einem Nicken. Einem NICKEN.

Leute, was war ich glücklich. Wenn man im Kino nicht sitzen würd, ich wär vermutlich die ganze Spielzeit vor Begeisterung einfach nur herumgehüpft. Mad Max: Fury Road, dir gehört mein kleines, dunkles feministisches Herz, jetzt und immer dar.

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