Blumen

Es gibt so Tage, die sind so profund von vorne bis hinten verloren. Da wacht man aus blassgrauen Träumen auf, von kaltem Licht und Industrieanlagen um drei Uhr morgens. Da kommt man mit dem Schreiben keine Zeile weiter, weil man die Träume nicht aus dem Brustkorb bekommt. Da liest man Zeitung und möchte einen nicht unkleinen Teil der Menschheit mit dem Kopf gegen eine Wand hauen, weil sei alle dämlich und inhuman und alles so viel einfacher wär, wenn wir uns als Spezies einfach ein wenig anständiger einander gegenüber benehmen würden. In der Küche sind immer noch Lebensmittelmotten, Glamour.de bewirbt den neusten Hungergames-Film mit „Wir sind Team Gale!!!!“ (meine Meinung dazu bitte dem profanitätsgeladenen Tobsuchtsfall auf fb zu entnehmen) und ich hab grad schweren Herzens beschlossen, heute nicht ins Training zu gehen, weil ich sonst vermutlich den Migräneanfall auslösen würd, der seit Stunden droht. Wenn es etwas gibt, dass meiner Laune den akuten Todesstoß gibt, dann wohl das.

Und an solchen Tagen, oh Freunde, gibt es eigentlich nur noch eine Möglichkeit. Losgehen und Blumen besorgen.

2015-11-19 17.52.23

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