Des Katers tapferer Kampf

Alle Weihnachten überlebt? Gut, so hamma das gerne. Hab den großteil der Zeit damit verbracht, mich an der Kochkunst meiner Eltern zu ergötzen und die beiden Mini-Luchse zu knuddeln, zu denen sich Barbarossa und Boomer langsam auswachsen.

Die beiden sind sowieso ein Zwei-Kater-Kabarettprogramm, und ein eigenes Abrissunternehmen. Meine Eltern haben in der Ordination schon neue Vorhänge, der Gang ist neu ausgemalt (siehe Traubensaft-Zwischenfall früher in diesem Monat), und jetzt sind anscheinend als nächstes die Fenster dran.

Mutter und ich sitzen also vorhin bei ihr im Schlafzimmer, und hinter dem Vorhang ertönt ein leises Pochen. Ich umrunde selbigen und sehe Boomer, der mit der Pfote auf sein Spiegelbild eindrischt, als hätte es ihm die Freundin ausgespannt oder ihn zur Kastration empfohlen.

Ich: „…?“
Mutter: „Ja, das tun sie immer, wenn es dunkel wird. Eine von den Fensterscheiben sieht schon ziemlich aus.“

Wir schauen dem Kater etwas zu, wie er seinen glasigen Wiedersacher weiter mit linken geraden malträtiert, die irgendwie nicht so ankommen, wie er sich das vorstellt. Irritiert ihn aber nicht wirklich.

Ich: „Und dann sind Maine Coons eine von den intelligentesten Rassen.“
Mutter: „Ja, schon, oder?“

Aber gut, immerhin sind sie stubenrein.

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