Wegen dieser Sache von wegen ‚Feminismus ist männerfeindlich’* und so…

Ich hab gestern – beim Wäscheaufhängen, aber das hat jetzt mit dem Thema nicht wirklich was zu tun – darüber nachgedacht, wann ich mich zum ersten Mal in meinem Leben dem Patriachat gebeugt habe. Wann ich zum ersten Mal etwas nicht getan habe, nicht tun KONNTE, weil ich eine Frau bin. Recht spät, dankenswerterweise, weil ich Eltern hatte, die sehr vehement darauf geachtet haben, mir niemals mit „Das darfst du nicht, das ist nur was für Buben“ zu kommen.

Aber es ist mir dann eingefallen: Das war mit zwölf in der Schule, als ich in der Pause einer bestimmten Situation ein männliches Mobbingopfer nicht beschützt habe – weil ich Angst hatte, dass ich die Sache für ihn schlimmer mache, wenn ihn jetzt ein Mädchen rettet.

Nur so eine Beobachtung.

 

 

 

*heißt jetzt nicht, dass es nicht die „Männer sind nichtswürdig und gehören abgeschafft“-Tanten nicht auch gäbe. Was vor allem beweist, dass es in jeder Bewegung Leute gibt, denen alle Sicherungen schon vor langer Zeit durchgebrannt sind.

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