Hofer’sche Halluzinationen

So… der Hofer hat es also durch penetrantes Lügen geschafft, den Bund Katholischer Frauen zu einer Wahlempfehlung für Van der Bellen zu provozieren. Auch noch nicht da gewesen, glaub ich.

Erstmals hat sich am Mittwoch, 18. Mai 2016 im Hinblick auf die Bundespräsidenten-Stichwahl eine katholische Organisation dezidiert für einen der beiden Kandidaten ausgesprochen: Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (KFBÖ) hat dazu aufgerufen, Alexander Van der Bellen zu wählen. Ursprünglich habe man keine dezidierte Wahlempfehlung abgeben wollen, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Man verwehre sich aber gegen die von der freiheitlichen Frauensprecherin Carmen Schimanek fälschlich erhobene Behauptung, eine „Wahlempfehlung für Norbert Hofer“ abgegeben zu haben.
https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/50557.html

Das Selbstbewusstsein, sich selbst eben Mal eine Wahlempfehlung von wem anderen zuzusprechen, muss man ja auch erst haben. Oder aber wir tun dem armen Mann alle unrecht und halluziniert einfach nur. Scheint dieser Tage öfter vorzukommen bei ihm, wie beispielsweise auch da…

Es war ein Termin, der ihm „sehr wichtig“ war. So wichtig, dass FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer gerne und bereitwillig in mehreren Interviews davon erzählte – so auch Mitte April im Standard: „Ich war Teil einer Delegation des österreichischen Parlaments und bin von der Präsidentin der Knesset empfangen worden“, sagte er da. Eine Formulierung, auf die die FPÖ bei der Autorisierung des Gesprächs noch extra gepocht hat. Doch die Parlamentsdelegation hat es nie gegeben, wie die ZiB 2 recherchiert hat…
http://derstandard.at/2000037286256-2000021017515/Dichtung-und-Wahrheit-bei-Norbert-Hofers-Israel-Reise

Vielleicht tut dem armen Herrn Hofer ja das wechselhafte Wetter nicht gut und verwirrt seine Sinne. Oder aber – könnt ja auch sein – er hat den Wahrheitsbegriff eines klassischen Freiheitlichen und ist allein deshalb schon für das höchste Amt im Staat absolut untragbar und um jeden Preis zu verhindern. Meine Fresse.

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Eine Antwort zu Hofer’sche Halluzinationen

  1. Mountfright schreibt:

    Das erinnert erstaunlich an das typische Verhalten von Psychopathen, wie etwa Robert D. Hare ( https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_D._Hare ) sie beschreibt. Besonders die Persönlichkeitsmerkmale des aggressiven Narzissten passen, so wie ich das beobachte auf die FPÖ und viele ihrer Protagonisten, zum Beispiel: Oberflächlicher Charme und gute Rethorik; häufiges und scham- bzw. reueloses Lügen; Unfähigkeit ,Verantwortung zu übernehmen (Schuld sind immer die anderen); permanenter Versuch, andere zu manipulieren; fehlende Emphatie.

    Die Frage wäre – kann eine Partei an sich psychopathisch sein? Mir scheint eher, dass die FPÖ auf Psychopathen bzw. Menschen mit psychopathischen Persönlichkeitsmerkmalen besonders anziehend wirkt und diese dann wiederum die Partei, ihr Erscheinungsbild und ihr Programm prägen, was wieder neue Psychopathen anziehen dürfte, etc., etc. …

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