Der gewisse Blauton

Weil ich ein wankelmütiges Wesen bin (und die aktuellen Deadlines kurzzeitig von fünf auf drei dezimiert habe, was sich Ende der Woche aber wieder ändern wird) hab ich vorgestern sehr spontan beschlossen, dass die unregelmäßig grüne Wand in meinem Schlafzimmer einfach nicht mehr tragbar ist. Mehr noch: dass es mich nach Blau gelüstet. Es gibt einfach so Momente, wo in der Seele einer Frau plötzlich das tiefe Bedürfnis nach einem ganz bestimmten Blauton wächst, Blau wie kaltes Wasser unter schwerem Himmel, Blau wie wie die letzten Worte bei einem Abschied um fünf Uhr Abends.

Will sagen: eine Freundin hat auf Facebook einen link zu einer britischen Farbenfabrik gepostet und fünf Minuten später bin ich aus der Tür gestürzt und wie eine Wahnsinnige quer durch Wien gehetzt, um es noch rechtzeitig zum Obi zu schaffen. Bin dann bin exakt eine Minute vor Ladenschluss mit meinen fünf Litern Blau an der Kasse gestanden, und hab gestern dann den Nachmittag mit eifrigem Pinseln verbracht. Danach war ich dann zwar optisch dem Schlumpf sehr nahe, bin aber mit dem Endergebnis Gröbstens zufrieden.

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Eine Antwort zu Der gewisse Blauton

  1. Mountfright schreibt:

    Kaltes Wasser und schwerer Himmel, wahrlich. Blau… Lieblingsfarbe… Sie haben da eine sehr junge Wand, schöne Frau. 😉

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