Von einem kleinen Kurzurlaub

Kinder, Kinder, was hatte ich grad zwei großartige Tage.

Eine Cousine von mir musste zur Recherche für eine Maturaarbeit nach Köln und hat mich gebeten, sie zu begleiten. Weil, alleine reist sich’s irgendwie blöd, und sie wusste, dass ich dort Freunde hab. Nachdem ich mich über jede Ausrede freu, Razor und seine FAmilie zu sehen, hat mein heroischer Widerstand gegen diesen Plan ziemlich genau keine Sekunde angehalten.

Dazu kam dann noch, dass ich momentan nur eine (EINE!) Deadline am Laufen hab* und bei der grad auf das Feedback der Regisseurin wart. Also hatte ich zudem in den letzten beiden nichts zu tun und bin sogar ohne Laptop vereist, etwas, was bei mir nahezu unerhört ist.

Während das Cousinchen nun also in einer Bibliothek saß und schwere geistige Arbeit tat, bin ich mit meinem besten Freund bei mildem Wetter am Rheinufer flaniert, hab die Altstadt und das das Süd-Ostasiatische Museum besichtigt und dann noch in einem Café eine altbekannte österreichische Spezialität verkostet, die ich natürlich sofort als solchige identifizieren konnte.** Donauwelle heißen die Dinger, sehr passend am Rheinufer. Aber köstlich.
Danach dann die Cousine und des Razors Gattin getroffen und uns von letzterer den Kölner Dom zeigen lassen, den ich tatsächlich – in vierzehn Jahren, die ich immer wieder dort bin! – noch nie von innen gesehen hatte. Gibt dort unter anderem ein Glasfenster, auf dem ein Schutzengel ein Kind vor einem Auto rettet, gespendet von einer Namhaften Automarke. Find ich etwas bedenklich, so als Werbebotschaft, aber okay. Müssen die wissen.

Dazu dann noch zwei Abende mit Whisky und Absinth mit Razor, und ich bin eine geistig absolut wiederhergestellte Frau. Also, so insgesamt.

*okay, und eine ganz kleine, aber die erledig ich morgen

** Ich möchte noch einmal betonen, dass ich von Anfang an wusste, dass es eine altbekannte österreichische Spezialität ist, dieses Kuchending. MITNICHTEN hab ich Razor zuerst einmal im Brustton der Überzeugung erklärt, dass das sicher keine österreichische Spezialität sein kann, weil ich das Teil in meinem Leben noch nicht gesehen hätte. Nur um dann kurz drauf von der Cousine zu erfahren, weil das Ding nicht nur klassisch österreichisch, sondern klassisch OBERösterreichisch ist, und ich es einfach nur mein Leben lang übersehen hab. Ist nicht passiert. Nope. Ehrlich nicht.

 

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Eine Antwort zu Von einem kleinen Kurzurlaub

  1. Mountfright schreibt:

    Es war einmal mehr eine große Freude, Dich beherbergen zu dürfen, Beste. 🙂 Danke für zwei Tage, in der ich mit Dir und durch Dich die Stadt mal wieder neu entdecken durfte. Und das bei meinem Lieblingswetter. Du bist immer willkommen, und alle, die Du mitbringst, wie etwa die bezaubernde Cousine.

    Und Dir war das mit den Donauwellen natürlich klar. Ohne jeden Zweifel. Es gibt da wahrscheinlich diesen Schweigekult der Euch abverlangt, Euer Wissen zu hüten und zu verleugnen, es sei denn, eine Jungcousine erklärt die uneingeweihten Reinpreußen für würdig, es zu erfahren. Auch in diesem Sinne: tiefen Dank. 😉

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