Der schwierigeste Teil an einem Arbeitstag für den gemeinen Schreiberling ist oft nicht das Schreiben selbst, sondern die Zeit davor. Die Minuten, die halbe Stunde vorher, in der ich versuche, ruhig zu werden. Nicht noch einmal das Handy zu checken, ob diese eine wichtige mail vielleicht schon gekommen ist. Nicht noch eine Tasse Tee zu machen, obwohl die alte erst halb leer ist. Die fünfzehn Dinge zu ignorieren, die ich eigentlich auch noch erledigen sollte (Rauchfangkehrerrechnung zahlen! Aquarienlampe von Reparatur holen! Staubsaugen!). Die Phase eben, in der ich mich irgendwie, durch mentale Selbsterpressugn oder sonstwas, davon überzeuge, dass ich jetzt meine Zeit nicht aufs groteskste Verschwenden werde, wenn ich einfach nur dasitze und Worte aneinanderfädle.

Is schon seltsam, an manchen Tagen.

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Eine Antwort zu

  1. aleka schreibt:

    so geht es mir oft (bis immer) vorm Verbessern bzw. Angaben schreiben, ich versteh das gut!

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