Doch, über eine Sache möcht ich auf jeden Fall schreiben, weil sie beides umfasst – Leichtherzigkeit und den Zustand der Welt. Und das ist ausgerechnet der neue Film aus der Harry-Potter-Franchise.

Nein, ernsthaft, wirklich. Und: spoiler ahead, wenn auch kleine.

Die Sache ist die, dass ich den Film geliebt habe. Absolut geliebt. Und zwar einfach wegen der Kerneigenschaft, um die die vier Hauptfiguren aufgebaut sind. Und das ist Güte.
Klar, sie sind auch mutig und seltsam und humorvoll und ängstlich und all das, was komplexe Figuren ausmacht, aber vor allem sind sie eben gütig.

Newt, der sein ganzes Leben dem Schutz und der Pflege seltsamer Kreaturen gewidmet hat, die die meisten außer ihm Monster nennen würden.
Tina, die ihren Job als Aurorin verloren hat, weil sie nicht ertragen konnte, wie jemand ein Kind schlägt.
Jacob, dessen tiefster Wunsch ist, anderen Leuten mit Gebäck eine Freude zu machen.
Und Queenie, die oberflächlich sein sollte und es gar nicht kann, weil sie viel zu sehr beschäftigt ist, mit allen ums ich herum mitzufühlen.

Jeder dieser vier Figuren ist wunderbar rund gezeichnet und hat verborgene Tiefen, aber das ist der Kern, um den bei ihnen alles kreist. Sie sind wohlmeinend mit anderen und mit der Welt, sie wollen sie heller machen.

Es ist eine ungewöhnliche narrative Entscheidung, aber sie geht so sehr auf, und sie hat mir so gut getan, ich sag’s euch.

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