Großartiger Artikel in der La Times darüber, wie man als kreativ Arbeitender im momentanen Weltklima sein Hirn soweit wieder zusammensetzt, um weiter kreativ arbeiten zu können:

http://www.latimes.com/books/jacketcopy/la-ca-jc-scalzi-writing-20170106-story.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

Klingt vielleicht banal, aber…. wisst ihr, worauf ich in 2016 am stolzesten bin? Den verdammten Adventkalender, den ein paar Freunde und Bekannte jedes Jahr von mir bekommen. Und zwar nicht, weil er literarisch besonders großartig gewesen wäre, sondern, weil ich ihn im November geschrieben habe – also der Zeit, wo dieses Jahr das Einkicken meiner geliebten Winterdepression* und ein paar sehr unschöne weltpolitische Dinge zusammengefallen sind. Weil ich es trotzdem irgendwie geschafft hab, Zeile an Zeile zu reihen, obwohl ich eigentlich eher das Bedürfnis hatte, mich unter meinem Bett zusammenzurollen und die nächsten vier Jahre nicht mehr rauszukommen.

Aber der Mann hat schon Rech. Wir können nicht einfach aufhören, zu existieren, unser Ding zu machen, nur weil die Welt sich idiotisch benimmt. Und für mich gehört da eben dazu, dass ich euch was erzähl. Egal, was kommt.

*die sich aber momentan sehr benimmt, by the way

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Eine Antwort zu

  1. Mountfright schreibt:

    Und was für ein wunderschöner, witziger und poetischer Adventkalender war das. Danke. 🙂

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