Knödel

Razor für zehn Tage zum Plotten in Wien zu Besuch gehabt. Leider nur Drehbuch-plotten und nicht Putsch- oder Weltherrschaftsplotten, aber jeder fängt mal klein an. Und nachdem ich ihn morgen leider Gottes wieder in einen Flieger setzten muss, sind wir heute Abend zur brav-geplottet-Belohnung ins Rebhuhn Esse gegangen, ein ganz hervorragendes Lokal mit österreichischer Küche bei mir ums Eck.

Am Rückweg dann glückliches sinnieren über Knödel, wie man das so tut.

Ich: „Knödel sind eines von den Dingern, die sich mir entziehen, kochmäßig.“
Er: „?“
Ich: „Die zerfallen mir immer im Topf zu Gatsch. Ich kann machen, was ich will, ich krieg keine ordentlichen Knödel hin. Es ist ein Fluch.“
Er: „Naja, du könntest sie fertig in so Kochtüten kaufen.“
Ich: „Ja, aber ich will sie selber können. Was, wenn ich nach der Apokalypse die letzte Überlebende bin, nur mit einer Tüte Knödelbrot.“
Er: „Ja. Das ist natürlich … ja.“
Ich: „Gut, ich hätt dann ganz andere Probleme. Aber zumindest Knödel.“
Er: „So gesehen – ja.“

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2 Antworten zu Knödel

  1. Mountfright schreibt:

    War so schön. Jetzt komm erstmal wieder uns besuchen. Freue mich darauf. 🙂

  2. Christoph schreibt:

    Beim Formen von Knödeln muss man in erster Linie an Schneebälle denken. Und Knödeln werden nicht gekocht, sondern sie müssen ziehen, das heißt, das Wasser darf nicht aufwallen.

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