Von Lampen und Königen

Wurde heute von meinem wackeren Lampenaufhänggehilfen Michael darauf hingewiesen, dass der Satz „Hilfst du mir mal eben, eine Lampe aufzuhängen?“ etwas irreführend ist, wenn er eigentlich „Hilfst du mir mal eben, eine Lampe aufzuhängen, wo ich noch sämtliche Kabel verlegen, Buchsen aufbohre und Anschlüsse einfummeln muss, also so etwa eine Unternehmung von zwei bis drei Stunden“ lauten sollte.
Aber jetzt hängt nach nur fünf Jahren im Wohnzimmer überm Esstisch eine Lampe und ich bin vage selbstzufrieden.

In other news – schauen grad Shakespeares Königsdramen in der Hollow-Crown-Fassung des BBC und sind entzückt. Benedict Cumberbatch als Richard III ist famos und eigentlich nur übertroffen von Tom Hiddleston als Henry V. Und insgesamt gewinnt man sehr den Eindruck, dass sich England viel erspart hätte, wenn die meisten Könige direkt nach ihrer Amtseinführung kastriert worden wären und sich stattdessen einen kompetenten Nachfolger adoptiert hätten. Weiha.

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Eine Antwort zu Von Lampen und Königen

  1. Mountfright schreibt:

    There is no greater pleasure in all the realm, but to help thee while thou hangest the lamp to lighten up the darkness twixt the ceiling and the table, oh lady most fair.

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