Christkind, das:
Normalerweise gutartige Entität, die einmal im Jahr Bestechungen ausliefert, um das Wohlverhalten der Kinder für ein weiters Jahr zu erkaufen. Tritt meist in Gestalt eines kleinen Kindes oder einer jungen Frau auf und gilt weitgehend als friedfertig – mit einer Ausnahme. Wenn man nämlich in Hörweite des Christkinds den Namen seines Erzfeindes auch nur AUSSRPICHT, dann fließt Blut.
Niemand weiß, wie die Feindschaft mit dem Weihnachtsmann begonnen hat, aber seit mehr als zwei Jahrhunderten schon kämpfen sie erbittert um jeden Zentimeter Boden, um jede Kinderseele. Dabei sind den Kontrahenten alle Mittel recht, sei es vergifteter Glühwein, Stacheldraht-Lichterketten oder explodierende Christbaumkugeln. Nicht einmal vor Folter schrecken sie zurück.
2001 geriet beispielsweise der Erzengel Nathanael in einen Hinterhalt des santaclausschen Lagers und wurde fast den gesamten Advent über am Nordpol gefangen gehalten. Schließlich gelang es dem Christkind und seinen Leuten, Rudolf das Rentier in eine Falle zu locken und einen Geiselaustausch zu erzwingen – aber da war es schon zu spät. Nathanael hatte den Verstand verloren, nachdem man ihn gezwungen hatte, drei Wochen lang durchgehend ‚Last Christmas‘-Coverversionen anzuhören. Bis heute muss das Christkind seinen einstmals engsten Vertrauten in einer gepolsterten Wolke verwahren, damit er sich in seiner geistigen Verwirrung nichts antun kann
Hat dies auf schreckenbergschreibt rebloggt und kommentierte:
Ihr dachtet, der Krampus sei das Gruseligste, was den Österreichern zum Thema Weihnachten eingefallen ist? Nun ja – das gilt nicht für DIESE Österreicherin.