Rhea

Rhea Zünglekatz Mausezahn Stalkercat Wassermair
1998-2011

Unsere letzte Katze Cleopatra war vor einiger Zeit gestorben und meine Eltern wollten keine Haustiere mehr. Wir Kinder dagegen wollten einen Hund und verfolgten dieses Ziel mit der Art von beständigem Psychoterror, zu dem nur klinische Psychopathen und Zehnjährige fähig sind. Die Wunschzettel an das Christkind, den Osterhasen und vor jedem Geburtstag wurden ziemlich monothematisch. In Vor-Internetzeiten schrieb ich an die Ratgeberseite des ‚Kleinen Tierfreund‘, um mir fachliche Gegenargumente gegen alles zu holen, was Mama und Papa so zur Hundeabwehr vorbrachten. (Was mir damals als der absolute Höhepunkt an raffinierter Recherchetechnik erschien.) Wir gestalteten Hunde-Infoplakate und listeten in seitenlangen Litaneien die Vorzüge der einzelnen Rassen auf. Eine Zeitlang fand meine Mutter sogar jeden Morgen beim Aufwachen eine kleine Hundestatuette aus Seife, Pappmache, Draht oder Plastik  auf ihrem Nachttisch vor.

Nach einigen Wochen dieser Zermürbungstaktik kam der Tag, an dem Mama mich in den Supermarkt mitnahm. Während sie mit unseren Einkäufen an der Kasse stand, wanderte ich gelangweilt durch die Gegend und blieb zufällig vor der Pinnwand mit lokalen Kleinanzeigen hängen. „Hundewelpen und kleine Kätzchen zu vergeben“, stand da.
„Maaaama!“, rief Klein-Sarah, die Mutter kam mit leidvoller Mine an und sah, was mich da so faszinierte.
Sie schaute von der Anzeige in mein hoffnungsvolles Gesicht und wieder zurück. Seufzte tief. Erkannte, dass sie keinen anderen Ausweg mehr hatte als der Weg nach vorne und wählte das ihrer Meinung nach kleinere Übel.
„Wir können uns ja mal die Kätzchen ansehen, oder?“

Nun, ein Kätzchen war kein Hund. ABER wir hatten sie überhaupt so weit gebracht, ein neues Haustier zu erwägen, und sogar eine fetzensture Zehnjährige erkennt, wann sie einen Teilsieg errungen hat und diesen nützten sollte. Wieder daheim telefonierte Mama mit der Dame, die die Annonce aufgegeben hatte, und vereinbarte einen Besichtigungstermin noch am selben Abend. Papa brachten wir die Neuigkeiten schonend beim Mittagessen bei („Rate mal, wer heute wieder eine Katze bekommt? WIIIIR!“) und erreichten damit, dass er sich verschluckte und beinahe den wenig heldenhaften Tod des Am-Schnitzel-Erstickens starb. Es war dann dankenswerterweise aber doch kein Heimlich-Manöver notwendig, um selbiges zu verhindern, sondern nur einiges an Auf-den-Rücken-Klopfen und ein Glas Wasser.

An diesem Abend trafen wir Rhea. Jemand hatte ihre Mutter hochträchtig auf einem Bahnhof ausgesetzt, wo sie dann ihre Jungen zur Welt brachte. Von dort waren sie dann in ein privates Tierheim gekommen, dass von einer recht eigenwilligen Dame mit platinblonder Hochsteckfrisur und schriller Stimme betrieben wurde.
Ich würde gerne behaupten, dass wir Rhea von Anfang an wegen ihrem überragenden Charakter ausgesucht haben, aber von dem wussten wir damals noch nichts. Stattdessen war sie das einzige Mädchen im Wurf, und ich wollte unbedingt wieder eine weibliche Katze. Als wir sie zum ersten Mal sahen, war sie ein etwa handtellergroßes Fellknäul, das verzweifelt versuchte, sich hinter seinen Brüdern zu verstecken. Als wir sie nach Hause brachten, war sie ein handtellergroßes Fellknäul, das versuchte, sich hinter ALLEM zu verstecken. Die ersten drei Wochen verbrachten wir eigentlich ausschließlich damit, nach unserer flüchtigen Katze zu suchen und sie hinter Heizkörpern, Schränken, Betten, Abfalleimern und aus Abflussrohren hervorzulocken. Bei einer denkwürdigen Gelegenheit hatte sie sich in einem gewaltigen Stoß Holzscheite verkrochen, der bei uns im Garten unter der Balkontreppe gelagert wird. Ich brauchte fast eine Stunde, bis ich mich zu ihr durchgegraben hatte – und eine weitere Stunde ging dafür drauf, die ganzen Holzssplitter wieder aus meiner Haut zu holen. Ich weiß noch, wie wir irgendwann in dieser Zeit vor dem Fernseher saßen, eine Dokumentation über Großkatzen ansahen und der Vater launig seufzte: „Was soll ich mit Großkatzen? Uns fehlt schon wieder die Kleinkatze!“

Eine Kleinkatze ist sie auch geblieben, unser Mädchen. Sie war eine der zierlichsten Hauskatzen, die ich je gekannt habe – besonders im Vergleich zu ihrem riesigen Enkelsohn Ramses wirkte sie sogar im Seniorenalter noch wie ein kleines Kätzchen. Das Verstecken aber verging ihr bald. Während sie Zeit ihres Lebens Fremden gegenüber reserviert blieb, war sie denen, die sie als ihre Familie betrachtete, hingebungsvoll zugetan. Zugegeben, wahrscheinlich mit derselben Liebe, die ein Pharao und Gottkönig für sein arbeitendes Volk empfindet, aber immerhin. Innerhalb eines Jahres war sie die absolute, unbestrittene Königin des Haushaltes. Sie hatte sogar einen eigenen Sitzplatz an der Familientafel – wenn wir uns zum Essen setzen, war sie zur Stelle, und holte sich manierlich die ihr dargebotenen Gaben mit der Pfote von der Tischkante. Es ging ihr dabei nicht einmal um die Nahrung – die interessierte sie oft gar nicht – sondern um das Dabeisein. Sie verstand sich offensichtlich als vollwertiges Familienmitglied und sah im Traum nicht ein, warum sie an einem anderen Ort essen sollte als der Rest von uns. Ausreden ließ sie sich das nicht. „Da kannst du genau so gut mit der Rhea streiten“ ist für heute ein familieninternes Synonym für: „Du führst eine Diskussion, die du unmöglich gewinnen kannst.“

Ein gutes Beispiel für diese Sturheit war das Drama, dass sich jeden Tag um etwa sieben Uhr um Papas Abendessen entspann. Es spielte sich stets in mehreren Phasen ab.

  • Phase 1: Vater kommt müde aus der Ordination hoch und richtet sich auf einem Schneidbrett eine Jause, meistens bestehend aus Brot, Käse, Schinken, Eingemachtem. Damit setzt er sich vor den Fernseher und versucht, die Abendnachrichten zu sehen.
  • Phase 2: In dem Moment, in dem der väterliche Hintern die Couch berührt, sitzt Rhea neben ihn und schaut ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Blick und Körpersprache der Katze weisen dezent darauf hin, dass sie seit mehreren Monaten nicht mehr gefüttert worden ist und noch etwa fünf Minuten zwischen ihr und dem sicheren Hungertod liegen.
  • Phase 3: Der Vater versucht, die Katze zu ignorieren und schaltet den Fernseher lauter. Dieses Manöver wird oft mit: „Nein, Katze, heute bekommst du sicher nichts!“ eingeleitet, einem Satz, der im Lauf der Zeit bei den anderen Familienmitglied schallendes Gelächter auszulösen vermag.
  • Phase 4: Die Katze beschließt, dass der Vater sie offensichtlich nicht gesehen haben kann – warum sonst würde er sie so schändlich vernachlässigen? – und tappst ihm ganz sanft mit der Pfote auf den Ellenbogen. Damit kommt die winzigste Spur von Krallen zum Einsatz, nicht wirklich schmerzhaft, aber gerde so, dass man sie unmöglich ignorieren kann.
  • Phase 5: Der Vater gibt nach und teilt seinen Schinken mit der Katze. Daraufhin hat er zuviel Brot und zu wenig Schinken.
  • Phase 6: Der Vater steht auf und holt neuen Schinken für sich selbst, um die Schinken-Brot-Ratio wieder auszugleichen.
  • Phase 7: Der Vater hat jetzt ZUVIEL Schinken. Aber anstatt ihn der Katze zu geben, holt er lieber noch mehr Brot.
  • Phase 8: Die Katze hat den Schinken aufgefressen und setzt erneut die Pfötchen-Auf-Den-Ellenbogen-Taktik ein. Der Vater versucht kurzzeitig, zu widerstehen.
  • Phase 9: Der Vater hat wieder zuviel Brot und die Katze schaut selbstzufrieden drein.

Die Phasen 5-9 können sich während eines Zyklusses (bzw. den Abendnachrichen) problemlos vier- bis fünfmal wiederholen. Es ist kein Einziger Fall bekannt, bei dem Rhea am Ende nicht siegreich geblieben ist. Ihr liebevolles Mit-Krallen-Am-Ellenbogen-Tätscheln hinterließ im übrigen von Zeit zu Zeit Spuren. Folglich machte sich Mama einmal in der Anfangszeit tagelang wegen dem seltsamen Ausschlag an seinem Arm sorgen, bevor sie den mysteriösen Vorgängen vor dem Fernseher auf die Spur kam.
Sie war etwa ein Jahr alt, als sie das erste Mal Junge bekam. Wir hatten sie noch nicht sterilisieren lassen, weil meine Mutter der Meinung war, dass es a) pädagogisch wertvoll für uns Kinder sei, das Wunder des Lebens hautnah zu beobachten und b) dass es Rhea gegenüber unfair wäre, so in ihre Persönlichkeitsrechte einzugreifen, ohne ihr wenigstens ein bisschen die Gelegenheit zu geben, ihre Gene zu verbreiten.

Da sie so winzig war, war sie im schwangeren Zustand bald genau so breit wie lang, trug sich dabei aber mit ungeheurer Würde. Abgesehen vielleicht von den ein, zwei Zwischenfällen, da sie von A nach B springen wollte, ihr neues Gewicht in der Kalkulation nicht einberechnete und ganz famose Abstürze hinlegte. Daraus lernte sie aber schnell und begann in Hinkunft, einfach so lange vor dem Hindernis zu sitzen und es vorwurfsvoll anzustarren, bis einer von uns kam und sie zu ihrem Zielort trug. Schlaues Mädchen.

In der Nacht ihrer ersten Geburt waren Jo und ich alleine mit ihr zu Hause, die Eltern waren im Konzert. Als die Wehen bei ihr einsetzen, holte Rhea uns. Da Bruder und ich beide von der ganzen Hebammerei wenig Ahnung hatte, fand Mama später auf ihrer Handy-Voicemail etwa fünfundzwanzig panische Nachrichten ihrer Kinder, die alle mit: „Du, die Katze…“ begannen. Rhea verstand selber offensichtlich auch nicht genau, was mit ihr passierte. Sie versteckte sich ängstlich unter meiner Bettdecke und bestand darauf, dass wir keine Sekunde von ihrer Seite wichen. Bei späteren Geburten sah sie das ganze dann entspannter, aber bei jeder einzelnen musste zumindest einer von uns durchgehend neben ihrem Korb sitzen und ihre Pfote halten. Da war sie stur.
In dieser Nacht kamen drei schwarz-weiße Kätzchen zur Welt. Eines war eine Totgeburt – das ist oft so bei ersten Würfen, fast so, als müsse die junge Katzenmutter zuerst ein Opfer bringen, bevor sie Kinder haben darf. Die anderen beiden aber waren gesunde kleine Kater, die sich zu absoluten Prachtexemplaren auswuchsen. Der eine, Dario, gehörte später einer Schulfreundin von mir und wurde dort heiß geliebt, den anderen, Lord, behielten wir selbst. Er war ein Mordsdrum von Kater und wahrscheinlich die sanfteste Kreatur, die ich je gekannt habe. Er war immer der Liebling aller Kinder, weil sie mit ihm anstellen konnten, was sie wollten, ohne dass er sich gewehrt hätte. Wenn jüngere Geschwister im Haus waren, nahm er sie oft unter seine Fittiche und brachte auch schon mal eine Maus für sie ins Haus.

Rhea war eine absolut hingebungsvolle Mutter. Einmal, als eines ihrer Kätzchen verschwunden war, suchte sie Stundenlang – und zwang die ganze Familie, ihr zu helfen. Jedes Mal, wenn wir uns erschöpft auch nur für eine Minute hinsetzen wollte, maute sie uns so lange vorwurfsvoll an, bis wir aufstanden und wieder demonstrativ unter Kästen und Schärnken nachschauten. Dann erst nahm auch sie ihre Suche wieder auf. (Das Katerchen schlief übrigens währenddessen die ganze Zeit seelenruhig unter einem Sofakissen versteckt und verstand, als er endlich gefunden wurde, die ganze Aufregung nicht so wirklich.)
Rhea sprach auch mit ihren Jungen in einer eindeutigen Sprache – bald konnten sogar wir doofen Menschen an ihrem Miau erkennen, ob sie nach ihren Jungen suchte, eine Maus für sie heimschleppte, ihnen etwas beibringen wollte oder einfach nur so mit ihnen plauderte.

Schließlich sahen wir uns aber aus moralischen Gründen (zu viele herrenlose Katzen in Tierheimen, als dass wir mit unserer Nachzucht den Markt fluten dürften) und olfaktorischen Überlegungen (wo viel Katz, da viel Gepinkel) dazu genötigt, Rheas Fortpflanzungstrieb ein Ende zu setzen. Eine Zeit lang versuchten wir das mit der Katzenpille, um ihr die Operation zu ersparen. Nur, dass das die meiste Zeit kläglich an Rheas Intelligenz scheiterte – in dem Moment, in dem jemand im Raum auch nur daran DACHTE, ihr das Medikament zu verabreichen, war sie schon ein verschwommener katzenförmiger Schemen mit angelegten Ohren, der in der Ferne verschwand. Wir versuchten es mit List, aber jede mit Verhütungsmittel gespickte Delikatesse blieb unberührt liegen. Überredung scheiterte an ihrem vorwurfsvollen Blick. Und beim Einsatz von roher Gewalt – einer hält sie fest, einer drückt ihr die Tablette ins Maul – TAT sie so, als würde sie die Pille schlucken, wartete, bis wir sie losgelassen hatten und spukte das Ding dann verächtlich in die nächste Ecke. Wir lernten, dass man sie mindestens fünf Minuten festhalten musste und ihren Kehlkopf streicheln, bis man eine Schluckbewegung spürte. Sie lernte daraufhin, einfach an Sonntagen dem Haus fernzubleiben und damit die ganze Aktion zu unterwandern.
Als sie und ihre Tochter Hexle es schließlich einmal gleichzeitig schafften, das wassermairsche Verhütungsregiment zu umgehen und sich bald insgesamt dreizehn Katzen im Haus tummelten – Rhea, Hexle, Ramses und zehn Jungtiere – da war es dann genug und die beiden Damen wurden sterilisiert.
Bei diesen zwei letzten Würfen teilten Rhea und Hexle sich im übrigen die Erziehungspflichten, säugten beide mal hier und mal da, trugen fröhlich ihre Kinder von einem Nest ins andere und passten während der Spielzeiten gemeinsam auf, dass keines der Kätzchen zu wagemutig wurde.
Es ist natürlich unnötig zu erwähnen, dass wir immer peinlich genau darauf achteten, zu welchen neuen Besitzern wir die Kleinen dann gaben. Mit manchen von ihnen haben wir bis heute sporadischen Kontakt und es ist mir ein unheimlicher Trost zu wissen, dass es in ganz Oberösterreich verteilt Katzen mit Rheas Augen und Gebaren gibt und dass ich von zumindest einer Katze weiß, die am Bauch Hexles weiße Schäfchenlocken hat.

Im fortgeschrittenen Alter bekam Rhea einen weiteren Namen dazu: „Zünglekatz“. Das kam daher, da sie die Angewohnheit entwickelte, zufrieden schnurrend und mit weit heraushängender Zunge herumzusitzen. Laut Tierarzt eine völlig normale Alterserscheinung, die mit fehlenden Vorderzähnen zu tun hat, es verlieh ihr aber den Anschein einer fröhlichen Respektlosigkeit der Welt gegenüber, der mich sogar noch in kohlrabenrußdunkelschwärzester Stimmung noch zum Lachen bringen konnte.

Eine weitere Sache, die sie zur wunderbarsten aller Katzen gemacht hat, war ihr Schnurren. Nicht besonders laut, nicht besonders raumfüllend, aber auf seltsame Art… nah. Mir fällt kein anderes Adjektiv ein, und glaubt mir, ich habe gerade eine Viertelstunde nach einem gesucht. Ich hatte im Lauf der Zeit einige Katzen, aber keine, keine einzige,klang so wie Rhea. Ein Schnurren, bei dem man immer das Gefühl hatte, als würde es tief drinnen in einem selbst widerhallen. Viele Jahre lang musste ich immer um sechs Uhr morgens aufstehen, um meinen Schulbus zu erwischen, und viele Jahre lang stand Rhea während dem Zähneputzen schnurrend neben mir, glücklich, dass ihre Menschen endlich von ihrer dümmlichen Nachtruhe absahen und sich jetzt entscheidenderen Dingen (wie ihrem Frühstück) widmen konnten. Das Schnurren hallte im kleinen Badezimmer wieder, schien es auszufüllen, bis die ganze Welt nur noch aus dem kleinen Raum und diesem Klang zu bestehen schien. Ich dachte eigentlich, das sei eine verklärte Kindheitserinnerung gewesen, geboren aus der frühen Stunde, der Wärme im Raum und dem dringenden Bedürfnis, wieder zurück ins Bett zu kommen.

Aber erst letzte Woche erst musste ich den ersten Zug nach Wien erwischen, stand deshalb frühmorgens ins Bad und Rhea gesellte sich zu mir.
Und wie in meiner Kindheit ertappte ich mich dabei, wie ich mich im Halbschlaf zu ihr auf den kalten Boden setzte und mir ihr Schnurren wie der Inbegriff all dessen vorkam, was warm und sicher und gut war.
Rhea war in ihren letzten Monaten so anhänglich wie noch nie zuvor in ihrem Leben, verfolgte uns durchs ganze Haus, forderte Zuneigung ein, wo es nur ging. Im Nachhinein wirkt es fast so, als hätte sie gespürt, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Ich streckte also an diesem Morgen im Bad die Hand aus, um sie zu streicheln, und sie schloss die Augen und sah zu Boden. Das tat sie in solchen Situationen immer, eine seltsame Gebärde, die so gar nicht zu ihrem sonstigen Wesen passte. Sie wirkte aus menschlicher Sicht fast demütig, als würde sie den Kopf nicht für eine Streicheleinheit senken, sondern aus Andacht. Allein schon für diese seltsame kleine Angewohnheit habe ich sie geliebt.

Leb wohl, mein Mädchen. Schlaf gut.

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2 Antworten zu Rhea

  1. Brigitte schreibt:

    liebe sarah, ich denk an dich. mein beileid.

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