Von Twitter und Namen

Eine Sache, die ich momentan in übrigen auch versuche – etwas präsenter auf Twitter zu sein, weil die Kurzform der dort möglichen Posts spannend ist, und ich die Plattform in all ihrer Verkorkstheit irgendwie mag. Falls also jemand der ganze Palaver HIER nicht schon längst reicht, ihr findet mich dort unter @Sillysilentium*

*Und ja, zu dem Namen gibt es einiges an Geschichte. Erzähle ich bei Gelegenheit mal in seiner Ganzheit, aber basically begann es damit, dass ich mit fünfzehn nach einem Online-Nick gesucht hab, dem man weder mein Alter noch meine Geschlecht anmerkt. Das war dann ‚Silentium‘. Als Razor und ich uns also kennengelernt haben, in dem wir auf einem Literaturforum zuerst einmal ordentlich aneinandergekracht sind, dachte er, er streitet mit einem fünfundzwanzigjährigen Typen.

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Plauderplauderplauder

Falls sich im Übrifen wer wundert, warum ich hier plötzlich hier wieder so geschwätzig bin: hab nach etlichen Jahren nachgegeben und mir ein neues Smartphone* besorgt. Eines, das ganz viele gar wundersame Dinge kann, wie Musik draufhaben oder Fotos machen, auf denen man das Abgebildete glatt erkennt. Revolutionäres Zeug, sag ich euch. Nur Teemachen kann es zu meinem Bedauern nicht, dafür läuft die WordPress-App darauf ordentlich, mit dem Ergebnis, dass ich mir jetzt unterwegs die Zeit damit vertreiben kann, euch was vorzupalavern.

*also, aus gründen von ökologie und co2-abdruck und so gebraucht erworben, aber trotzdem doch wesentlich neuer als alles, was ich bisher besessen hab. Hab ich diese faszinierende Sache mir der Musik erwähnt?

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Nachdem ich letzte Woche mit gröberer Zugverspätung in Deurschland angekommen bin und heute streikbedingt einen Tag später als geplant heimfahre, wurde mir gerade mitgeteilt, dass das Bordbistro technische Schwierigkeiten hat und es keinen Tee gibt.

Abb. 1.1. Sarahs Gesicht, wenn sie grad schwerst beeindruckt von der Deurschen Bahn ist und sich überhaupt gar nicht vorstellt, ein Mafiaboss zu sein, der seine Unterlinge die Sache regeln (und Tee holen) lassen kann

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Von Sarah in der Messe

Heute zum ersten Mal seit langer Zeit in der Messe gewesen – des Schreckenbergs holde Gattin sang dort mit ihrem Projektchor aufs Allerwunderbarste, und ich hab gelernt, dass sich IMMER lohnt, deren Auftritte zu hören, egal, in welchem Rahmen.

Hab dabei eine interessante beobachtung gemacht – je weiter weg ich (mit großem Nachdruck Ausgetretene) vom Katholizismus komme, um so mehr kann ich diese Messen für Ritual und Mysthizismus schätzen. Als etwas, das zwar nicht meine Welt und Glauben ist, dass ich aber mit Faszination beobachten kann, wie ich es bei jedem fremdartigen kulturellen Phänomen tun würden. Was seltsam ist, weil es doch gleichzeitig das ist, mir dem ich sozialisiert worden bin. Macht komplizierte Dinge in meinem Gehirn, die mich irgendwie amüsieren.

Und Claudia und ihr Chor haben natürlich magisch gesungen. Wie immer.

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„STANDARD: Was will die Regierung gegen den Klimawandel tun?

Strache: Inwieweit der Mensch das Klima beeinflussen kann, ist eine offene Frage. Klimaveränderungen gibt es seit Jahrtausenden. Die Sahara war einmal die Kornkammer Roms und ist dann zur Wüste geworden. Das hat mit vielen Faktoren zu tun, aber sicher nicht mit Fabriken oder sonstigen Entwicklungen, die es damals gar nicht gab. Es gibt Prozesse, die Erkältung und Erwärmungen herbeiführen in Zackenbewegungen, wo auch die Wissenschaft nicht weiß, wohin wir uns entwickeln.“

https://mobil.derstandard.at/2000093340857/Strache-Ich-lebe-mit-diesen-Vorwuerfen-sehr-gut?dst=m.facebook.com

Liebe künftige Generationen, die in der katastrophengebeutelten Welt Leben müssen, die Menschen wie der oben zitierte geschaffen haben, weil sie zu blöd und ignorant waren, zu handeln, als es noch ging – es tut mir jetzt schon schrecklich leid. Bitte esst die Typen zuerst.

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Ein Koffern namens Samsa

Uuund wieder Mal auf meibem jährlichen Nikolauspartytrip zu den Schreckenbergs, in Gesellsvhaft meines getreuen Samsa. Der Koffer, nicht die literarische Figur. Der heißt so, weil mich seine Farbe und Oberfläche an riesige Käferflügel erinnert, irgendwie. Er ist sehr glänzig.

Ich würd ja jammern, dass meine Lieben viel zu weit verstreut sind uns ich drum dauernd durch die gegend gondle, aber eigentlich find ich Zugfahren tiefenentspannend. Es ist warm, es gibt Tee, ich kann in Ruhe denken und draußen ziehen sie eine hübache Landschaft vorbei. Gut fürs Gemüt.

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Eine ungefähr zweiminütige Recherche ist dem Vizekanzler Österreichs nun wirklich nicht zuzumuten, bevor er gegen „politische Indoktrination“ hetzt. Aber is ja wuescht, hauptsache die Tschoperl können weiter paniken, dass der Grinch in der Burka kommt und ihnen Weihnachten wegnimmt.

https://mobil.derstandard.at/2000093212595/Weihnachten-abschaffen-Strache-beschert-Schuldirektorin-Hasswelle?amplified=true

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