Bienlein klein

https://www.ooebluehtauf.at/

Die Petition zum Insektenschutz in Oberösterreich deucht mich wie eine sehr kluge. Wenn wer unterschreiben mögert, ich warat verbunden.

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Liebe Hersteller von Joghurt-Werbevideos: wenn der Spot damit beginnt, dass eine Person um 07:10 fröhlich, geschneuzt und gekampelt aus dem Bett federt, dann habt ihr mich als Zielgruppe längst verloren, bevor überhaupt erst irgendein Milchprodukt auftaucht.
Sincerly,

S.

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Von Würzigem und Snobberei

Faszinierender Artikel darüber, warum wir in Europa im 17. Jahrhundert aufgehört haben, Zeug interessant zu würzen.
https://www.npr.org/sections/thesalt/2015/03/26/394339284/how-snobbery-helped-take-the-spice-out-of-european-cooking

Erklärt einiges. Ich hab schon lange gerätselt, wie es kommen konnte, dass die absolut kontrastreiche, faszinierende Küche der Renaissance so einfach untergegangen ist. Aber reiche Leute, die in ihren Haferbrei nuscheln: „Nomnomnom, wenn jetzt auch der Pöbel würzen kann, dann ist das aber nicht mehr fein“, das erklärt einiges.

Ich versteh ja wirklich den Aufruf „Let’s eat the rich!“, komme aber immer mehr zum Schluss, dass sie vermutlich nicht mal gut schmecken würden.

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Von Ärzten

Ich hatte gerade die Möglichkeit, online mit einer Imfpgegnerin zu streiten. Hab’s dann aus Schutz für meine Nerven gelassen und stattdessen Videos über Kuhzucht geschaut, weil das ungefähr genauso zielführend ist.

Aber einen Punkt muss ich grad wieder mal machen, weil er mich besonders aufregt.

Und das ist die Behauptung, dass Ärzte für’s impfen sind, weil man so gut daran verdient und weil bei Big Pharma dann der Geldbeutel klingelt. Weil Ärzte blind für Impfschäden sind, weil’s ihnen wurscht ist, weil… weil… weil…

Und das regt mich im Allgemeinen wegen der schieren Blödheit auf, im besonderen aber wegen meinen Eltern. Seht ihr, meine Eltern sind Ärzte, jetzt nach 36 Jahren kurz vor der Pensionierung, und ich seit ich klein bin habe ich erlebt, wie heilig ihnen der hippokratische Eid ist.

Mein Vater ist ein sanfter Mann und in meiner gesamten Kindheit hab ich ein einziges Mal erlebt, dass er jemanden wirklich niedergebrüllt hat – und das war ein anderer Arzt, der das Patientenwohl gefährdet hat. Er ist der Typ, der als Notarzt auf der Suche nach einem verlorenen Kind in eine brennende Wohnung stürzt (und er ist außerdem der Typ, dem total peinlich sein wird, dass ich euch das gerade erzähle, weil er in den kleinen Dingen liebend gerne angibt, niemals in den großen). Meine Mutter wiederum ist die, die mittlerweile zur Expertin für seltene Syndrome geworden ist, einfach nur drum, weil sie niemals einen Patienten mit einem „Das ist halt so“ abspeisen würde, sondern stattdessen Tag um Tag um Tag in die Recherche steckt, bis sie weiß, was nicht stimmt. Meine Mutter ist die, die seit vielen Jahren wunde Fingerkuppen hat, weil sie das Desinfektionsmittel für’s Blutabnehmen nicht verträgt – und es dennoch nie delegieren würde, und es mit absurder Sanftheit tut.

Mein Eltern haben mir immer vorgelebt, was es bedeutet, einen Schwur und eine Pflicht seinen Mitmenschen gegenüber ernst zu nehmen. Wenn ich jemals auch nur eine halb so verantwortungsvolle, mitfühlende Geschichtenerzählerin werden kann, wie die beiden Ärzte sind, dann wäre ich’s zufrieden. Und die Vorstellung, dass einer von den beiden aus Faulheit, aus Standesdünkeln, aus PROFITGIER seine Patienten bewusst einem unnötigen Risiko aussetzt… das ist einfach grotesk.

Grotesk und beleidigend und ich würde wirklich niemandem raten, mir das ins Gesicht zu sagen.

Tobsuchtsanfall over.

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Der Fluch des Eulchenshirts

Ich habe ein fürchterliches Talent. Talent oder Fluch, ich bin noch nicht sicher.

Wenn ich zu spät zum Kampfsporttraining loskomme und in der Eile im halbdunklen Flur irgendein T-Shirt vom Wäscheständer fische – einfach eines, ohne genauer hinzusehen – dann hab ich eine absurd hohe Chance, eines mit freundlichen Vögeln drauf zu erwischen.

Gut, ich habe aus unerfindlichenGründen auch eine große Anzahl von T-Shirts mit freundlichen Vögeln* drauf. Hühnchen trinkt mit Mäuschen Kaffee, kleines Küken kann Karate, Eule fährt Rollerskates… es ist ein Phänomen. Aber ich hab auch noch andere! Normale, schwarze, komplett fröhlicher-vogel-freie T-Shirts in großer Zahl. Rein statistisch kann es doch nicht sein, dass die Dinger DAUERND ihren Weg in meine Sporttasche finden, oft, in dem sie auf links gedreht sind und sich so heimtückischer Tarnung bedienen.

Endergebnis ist dann halt oft ein Raum voll großer, schwer tättowierter Typen in seriöser Kampfsportkluft… und dazwischen die kleine rothaarige Frau mit Brille und den wohlmeinenden Eulchen auf der Brust.

Es ist ein Problem, irgendwie. Es ist ein Problem.




*okay, so unerfindlich sind die nicht. Ich mag Vögel. Und wenn ich dann schon was mit Vögeln drauf kauf, dann können die ja auch nicht grantig sein, oder?

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Hab heute eine Päckchen vom einem Freund in der Post gehabt, darin eine kleine Wasserkefirkultur. Also quasi irgendwo zwischen Küvhenexperiment und Haustier.

Der erste Anlauf involviert Blutorangen, Rohrzucker, Zimt und zwei Tage Geduld. (Letztere nicht abgebildet)

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Von Rasierern

Wer hätte gedacht, dass ich einmal komplett entzückt von einer Gikettewerbung bin? Anscheinend kriegt der spot auf social media enormen Gegenwind von Männern, dir sich angegriffen fühlen. Meine Fresse.

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